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20 Prozent mehr Graphit: EcoGraf deckt massives Optimierungspotenzial für Epanko auf

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20 Prozent mehr Graphit: EcoGraf deckt massives Optimierungspotenzial für Epanko auf

Ein wichtiger Erfolg für EcoGraf (ASX: EGR; FSE: FMK): Die jüngste Value-Engineering-Überprüfung für das Epanko-Graphitprojekt in Tansania liefert starke Argumente für eine noch rentablere Entwicklung. Die Studie zeigt das klare Potenzial, die geplante Produktionskapazität der ersten Phase um 20 Prozent auf 87.600 Tonnen Graphitkonzentrat pro Jahr zu steigern. Besonders positiv: Gleichzeitig könnten die Betriebskosten (C1) in den ersten zehn Jahren der Produktion um 5,8 Prozent sinken. Das bedeutet: Epanko könnte nicht nur größer, sondern auch deutlich margenstärker an den Start gehen als bisher in der Bankable Feasibility Study (BFS) vom Februar 2026 berechnet.

Reserven in der Anlage ermöglichen Durchsatz-Upgrade

Die Basis für Projektentwicklung und Fremdfinanzierung bleibt vorerst die aktualisierte BFS mit 73.000 Tonnen pro Jahr. Die mögliche Erweiterung auf 87.600 Tonnen würde erst nach einer finalen Investitionsentscheidung forciert. Dennoch liefert die vom Joint Venture METC-PaulSam durchgeführte Prüfung eine wertvolle Perspektive. Sie zeigt, dass ein 20 Prozent höherer Anlagendurchsatz durch gezielte Ergänzungen erreicht werden kann, ohne das bisherige Layout grundlegend zu verändern.

Der Schlüssel hierzu liegt in den konservativen Annahmen der ursprünglichen Anlagenplanung (BFS und Front-End-Engineering-Design). Viele Bereiche, insbesondere die zentralen Flotationskreisläufe sowie die Brech- und Mahlanlagen, verfügen über ausreichend Designreserven, um die höheren Kapazitäten mit moderaten Modifikationen aufzufangen.

Für den Ausbau auf 87.600 Tonnen fallen folgende Anpassungen an:

  • Selektive Ergänzung der Flotationskapazität und kleine Upgrades bei Klassierung und Siebung.
  • Mögliche Optimierungen bei der Konzentratfiltration und Trocknung.
  • Vorläufig geschätzter zusätzlicher Kapitalbedarf von 12,0 Mio. US-Dollar (5,5 Mio. für die Prozess- und 6,5 Mio. für die Abraumanlage). Diese Summe wäre durch den bestehenden Kostenpuffer von 22 Mio. US-Dollar aus der BFS bereits abgedeckt.

Die Erzreserve bleibt dabei unberührt bei 16,7 Millionen Tonnen mit 8,2 Prozent TGC. Durch den höheren Abbau würde sich die Minenlaufzeit von 22 auf 20 Jahre verkürzen. Zusätzliche Ressourcen, die aktuell nicht Teil der Reserve sind, wurden in diese Berechnung noch gar nicht einbezogen.

Sinkende Betriebskosten stärken die Anoden-Strategie

Die höhere Auslastung schlägt sich unmittelbar in der Kostenkalkulation nieder. Die Value-Engineering-Überprüfung prognostiziert C1-Betriebskosten von rund 515,9 US-Dollar je Tonne über die gesamte Minenlaufzeit und 512,3 US-Dollar je Tonne in den ersten zehn Jahren (FOB Dar es Salaam). Im Vergleich zur BFS (553,3 bzw. 544,0 US-Dollar) entspricht dies einer Kostenreduktion von 6,8 Prozent über die gesamte Laufzeit und 5,8 Prozent im ersten Jahrzehnt.

Auch die All-in Sustaining Costs (AISC) sinken im Optimierungsszenario spürbar auf 615,4 US-Dollar je Tonne (Laufzeit) bzw. 610,8 US-Dollar in den ersten zehn Jahren. Gegenüber der BFS (650,9 bzw. 639,0 US-Dollar) ist das ein potenzieller Rückgang von 5,5 bzw. 4,4 Prozent.

Für EcoGraf liefert dieses Szenario mehr als nur bessere Projektmargen. Eine erweiterte Stage-1-Kapazität bei Epanko ist das ideale Fundament für die vertikal integrierte Batteriematerialstrategie des Unternehmens. Die 87.600 Tonnen Rohgraphit könnten die geplante Entwicklung einer Anlage für HFfree-Batterieanodenmaterial mit 25.000 Tonnen Jahreskapazität problemlos stützen. Wie viel Wert diese Optimierung für den Kapitalwert (NPV) und den internen Zinsfuß (IRR) bedeutet, wird derzeit mit technischer Unterstützung der Europäischen Investitionsbank (EIB) im Detail bewertet. Die neue Studie belegt jedoch eindrucksvoll: EcoGraf hält sich bei Epanko eine höchst profitable Jokerkarte für den Produktionsstart offen.

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