Max Resource (TSXV: MAX, FSE: M1D2) erzielt auf dem Sierra Azul-Projekt im kolumbianischen Andengürtel bedeutende Explorationsfortschritte. Jüngste Feldarbeiten im AM-Distrikt belegen, dass sich die Manto-artige Kupfer-Silber-Mineralisierung deutlich weiter ausdehnt als bisher angenommen. Mit hochgradigen Chip- und Sägekanalproben über Intervalle von 16 bis 59 Metern ist der mineralisierte Fußabdruck auf mehr als 8 Quadratkilometer angewachsen. Für das Unternehmen ist dies ein entscheidender Schritt, um die bisherige Oberflächenexploration in konkrete Bohrziele zu überführen.
Max Resource: Starke Kanalproben bestätigen großflächiges System
Im Zentrum der aktuellen Arbeiten stehen die Zonen AM13, AM15 und die neu identifizierte Zone AM16. Zusammen spannen sie nun ein Gebiet von mehr als 4.000 mal 2.000 Metern auf. Alle drei Hauptziele liegen innerhalb eines Radius von nur zwei Kilometern und weisen vergleichbare Wirtsgesteine auf.
Die Resultate aus kontinuierlichen Chip- und Sägekanälen belegen, dass die Mineralisierung nicht auf punktuelle Vorkommen beschränkt ist, sondern aus mehreren Körpern in enger räumlicher Nachbarschaft besteht:
- Zone AM13: 59,0 m mit 1,6 % Cu & 7 g/t Ag | 50,0 m mit 1,6 % Cu & 6 g/t Ag | 31,0 m mit 1,2 % Cu & 6 g/t Ag
- Zone AM15: 19,0 m mit 1,4 % Cu & 8 g/t Ag | 16,0 m mit 1,0 % Cu & 3 g/t Ag
- Zone AM16: 20,7 m mit 1,3 % Cu & 6 g/t Ag | 16,0 m mit 1,0 % Cu & 5 g/t Ag
Geologisches Modell: Kupfermineralisierung in vulkanischen Gesteinen
Geologisch fokussiert sich Max Resource im AM-Distrikt auf stratiform gebundene Kupfersysteme. Die aktuellen Spitzenwerte stammen aus dem Manto-System, das in vulkanischen Gesteinen (Andesit und Dazit) lagert. Begleitet wird die Mineralisierung von Alterationen mit Chlorit, Epidot und Prehnit, wobei Bitumen als reduzierender Faktor für die Kupferanreicherung (Bornit, Chalkosin, untergeordnet Chalkopyrit) interpretiert wird.
Die vulkanischen Sequenzen streichen regional zwischen 40° und 50° und fallen mit 60° bis 80° nach Nordwesten ein. Die drei Zonen weisen dabei folgende Spezifikationen auf:
- AM13 (entdeckt im Cedro-Tal): Entwickelt in einem strukturell vorbereiteten andesitischen Tuff.
- AM15 (1.300 m nordwestlich von AM13): Mineralisierung (Chalkosin, Malachit, Azurit) in Brüchen und Blasenräumen eines andesitischen Tuffs.
- AM16 (1.800 m westlich von AM13): Tritt in Aderchen und Hohlräumen von Andesit, Agglomerat und Brekzien auf. Zeigt hydrothermale Überprägung, eine chalkosinreiche Matrix sowie Epidotlinsen mit hohem nativen Kupfergehalt.
Max Resource zieht zur strukturellen Einordnung grobe Vergleiche zur bekannten El-Soldado-Mine in Zentralchile, betont jedoch, dass diese geologische Analogie keine direkte Ableitung von zukünftigen Größen oder Gehalten erlaubt.
Der Weg zur Bohrreife und das Freeport-Earn-in
Um aus den Oberflächenfunden ein zusammenhängendes, dreidimensionales Modell und damit belastbare Bohrziele abzuleiten, untersuchen Feldteams parallel die vertikale Ausdehnung der Zonen. Detaillierte Boden- und Bachsedimentprogramme sowie Kartierungen sollen die Fortsetzung der Linsen unterhalb der Bodenbedeckung nachweisen.
Die strategische Bedeutung von Sierra Azul wird durch das Engagement eines globalen Schwergewichts unterstrichen: Das vollständig von Max Resource gehaltene Projekt wird im Rahmen eines Earn-in-Modells von Freeport-McMoRan finanziert. Freeport kann sich bis zu 80 % der Anteile sichern, indem es kumulierte Explorationsausgaben von 50 Millionen US-Dollar trägt. Diese Zahlungen laufen planmäßig weiter, heißt es von Max Resource.
Neben dem AM-Distrikt umfasst das Sierra Azul-Projekt auch die Distrikte CON und URU. Zusammen erstrecken sie sich über eine Streichlänge von rund 100 Kilometern in NNE-SSW-Richtung innerhalb des weltweit produktivsten Kupfergürtels.
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