Wenn vier unabhängige geologische Datensätze exakt dasselbe Bild zeichnen, schlägt der Puls von Geologen und Rohstoffinvestoren gleichermaßen höher. Genau dieses Szenario meldet jetzt Quimbaya Gold (WKN A3DT3C / CSE QIM) nach Abschluss der Vorarbeiten für das Projekt Tahami Center im kolumbianischen Bergbaudistrikt Segovia!
Magnetik, Radiometrie, Bodengeochemie sowie Gesteinsproben liefern gleichzeitig Hinweise auf ein massives Kupfer-Molybdän-Gold-Porphyrsystem. Damit liegt nun ein scharf umrissenes, bohrreifes Ziel vor, das bereits im zweiten Quartal 2026 erstmals mit dem Bohrer getestet werden soll. Für Investoren bedeutet das: Die langwierige Phase der reinen Datensammlung ist abgeschlossen. Jetzt rückt der potenziell wertsteigernde „Wahrheitsbeweis“ im Untergrund in den Fokus.
Ein 2,4 mal 1,3 Kilometer großer Fußabdruck
Das Unternehmen vermutet auf Tahami Center ein großflächiges, intaktes Porphyrsystem, dessen Kern unterhalb einer erhaltenen lithokap-artigen Oberflächenzone verborgen liegt. Den Grundstein für diese These legte ein systematisches Bodenprobenprogramm: Im sogenannten Ridge-and-Spur-Verfahren (Probenahme entlang von Bergkämmen und Ausläufern) wurden über eine Fläche von 400 Hektar im Abstand von jeweils 100 Metern insgesamt 276 Proben entnommen.
Die Ergebnisse definierten einen massiven, zusammenhängenden Kupfer-Molybdän-Gold-Korridor mit einer Ausdehnung von 2,4 mal 1,3 Kilometern. Die gemessenen Spitzenwerte erreichten bis zu 930,90 ppm Kupfer, 77 ppm Molybdän und 387 ppb Gold. Ein klassisches Indiz für ein Porphyrsystem liefert zudem die nachgewiesene Metallzonierung: Der anvisierte Kupfer-Molybdän-Kern ist von einer peripheren Blei-Zink-Signatur (Halo) umgeben, während die Goldgehalte typischerweise in der Tiefe zunehmen dürften.
Schlitzproben liefern hochgradige Hinweise
Dass diese Oberflächenanomalien auch in echte Mineralisierung münden, bestätigen Schlitzproben aus den handwerklichen Grubenbauen von El Diamante sowie aus Oberflächenaufschlüssen. Über eine beprobte Streichlänge von 45,3 Metern wurden 95 zusammengesetzte Abschnitte erstellt.
Die Resultate haben es in sich: Ein herausragender Abschnitt lieferte über 0,8 Meter 1,82 % Kupfer und 1.047 ppm Molybdän, was einem Kupferäquivalent von starken 2,14 % entspricht. Dieser hochgradige Kernbereich liegt innerhalb eines breiteren 1,35-Meter-Abschnitts mit 0,53 % Kupferäquivalent. Obwohl diese entlang von Grubenbauen lokaler Goldschürfer gemessenen Intervalle nicht zwingend die wahre Mächtigkeit darstellen, schlagen sie doch die entscheidende Brücke zwischen dem geochemischen Modell und der Mineralisierung vor Ort.
Geophysik verfeinert das Bohrziel in der Tiefe
Die von GeoScan Ingeniería S.A.S. durchgeführte luftgestützte Geophysik liefert den finalen Puzzlestein. Eine radiometrische Vermessung über 1.000 Hektar (116 Linienkilometer) identifizierte deutliche Kaliumanreicherungszonen – ein typischer Hinweis auf die kalireiche Alteration, die mit solchen Lagerstätten einhergeht. Diese Zonen überlagern sich exakt mit einer bereits Anfang März 2026 gemeldeten, 3,1 Kilometer langen magnetischen Anomalie.
Eine ergänzende Strukturanalyse offenbarte zudem ein dominantes nordwest-südöstlich verlaufendes Störungssystem mit einer offenen Streichlänge von mehr als drei Kilometern, das maßgeblich für die Platznahme der Mineralisierung verantwortlich sein dürfte.
Quimbaya Gold: Der Countdown für Q2 2026 läuft
Magnetik, Radiometrie, Geochemie und direkte Gesteinsproben weisen auf Tahami Center nicht nur eine räumliche, sondern auch strukturelle Übereinstimmung auf. Genau diese Konvergenz der Daten will Quimbaya Gold im anstehenden Bohrprogramm in einer Zieltiefen-Spanne von 200 bis 400 Metern testen. Eine gesonderte Mitteilung zum Bohrstart soll in Kürze folgen. Für das Unternehmen – und seine Aktionäre – wird das zweite Quartal 2026 damit zum potenziellen Wendepunkt.
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