Die Analysten von Atrium Research nehmen die Coverage für Aztec Minerals (WKN A2DRF0 / TSXV AZT) mit einer klaren Kaufempfehlung ("Buy") und einem Kursziel von 0,45 CAD auf. Das nordamerikanische Explorationsunternehmen rückt mit seinen beiden fortgeschrittenen Gold- und Silberprojekten zunehmend in den Fokus. Der wichtigste anstehende Katalysator: Im dritten Quartal 2026 sollen für beide Projekte die ersten offiziellen Mineralressourcenschätzungen (MREs) vorgelegt werden.
Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Flaggschiffprojekt Tombstone in Arizona (85 % Anteil). Dieses wird aktuell durch das größte Bohrprogramm der Firmengeschichte mit 22.000 Metern vorangetrieben. Die bisherigen Resultate überzeugen: Der Gold-Silber-Oxid-Trend konnte auf eine Streichlänge von über einem Kilometer und eine Breite von bis zu 400 Metern ausgedehnt werden. Gleichzeitig lockt in der Tiefe das Potenzial für ein weitaus größeres Porphyr-System. Ein massiver struktureller Vorteil von Tombstone ist das extrem geringe Genehmigungsrisiko. Da sich das Areal größtenteils auf privatem Land befindet, unterliegt der Betrieb den investorenfreundlichen Vorschriften auf Bezirksebene – langwierige föderale Genehmigungsverfahren für Straßenbau oder Infrastruktur entfallen komplett.
Strategische Optionen und starker Rückhalt für Aztec Minerals
Auch das zweite Standbein des Unternehmens liefert handfeste Argumente. Das zu 100 Prozent unternehmenseigene Projekt Cervantes im mexikanischen Bundesstaat Sonora ist ein vielversprechendes Gold-Kupfer-Porphyr-Ziel, das sich für kostengünstige Haufenlaugung anbietet. Die Mineralisierung erstreckt sich hier über einen sechs Kilometer langen Korridor. Da sich Cervantes inmitten eines etablierten Bergbaudistrikts in direkter Nachbarschaft zur Mulatos-Mine von Alamos Gold befindet, eröffnen sich für Aztec künftig spannende Optionen – sei es durch eine Ausgliederung (Spin-out) oder einen strategischen Verkauf an regionale Akteure.
Diese zielgerichtete Entwicklung wird von einem operativ hochkarätigen Team gesteuert. Vizepräsident für Exploration ist Allen David Heyl, der auf über 40 Jahre Branchenerfahrung sowie historische Entdeckungen von 30 Millionen Unzen Gold und 25 Millionen Tonnen Kupfer verweisen kann. Dieses fachliche Know-how überzeugt auch das institutionelle Kapital: Während Insider rund 14 Prozent der Anteile halten, liegen weitere 36 Prozent fest in den Händen strategischer Investoren – darunter prominente Adressen wie Alamos Gold und Crescat Capital.
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