Aus einem historischen Abbaugebiet wird ein modernes Explorations-Highlight: Das Tombstone-Projekt in Arizona, rund 100 Kilometer südöstlich von Tucson gelegen, schrieb bereits in der Vergangenheit beeindruckende Erfolgsgeschichten. Zwischen 1878 und 1939 wurden hier aus Tiefen von bis zu 300 Metern schätzungsweise 32 Millionen Unzen Silber und 250.000 Unzen Gold gefördert. Nun schickt sich Aztec Minerals (WKN A2DRF0 / TSXV AZT) an, dieses historische Gebiet in ein riesiges, modernes Oxid-Gold-Silber-System zu verwandeln und in völlig neuen Dimensionen zu erschließen. Die neuesten Bohrergebnisse beweisen einmal mehr eindrucksvoll, dass dieses Vorhaben rasant Gestalt annimmt.
Im Rahmen des laufenden, insgesamt 17.000 Meter umfassenden Bohrprogramms 2025/2026 hat Aztec Minerals den nächsten Meilenstein erreicht. Das Unternehmen, das 85 % am Tombstone Property Joint Venture hält, meldet aus dem Contention-Ziel fünf neue Reverse-Circulation-Bohrlöcher (RC), die das bestehende System signifikant erweitern. Die Ergebnisse zeigen nicht nur neue, breite Oxid-Zonen, sondern bestätigen auch eine massive Vergrößerung der Mineralisierung nach Westen und in die Tiefe – weit über die historische Contention-Grube hinaus. Insgesamt wurden in diesem Programm bereits 70 RC-Bohrungen und 8 Kernbohrungen abgeschlossen; für 9 weitere Löcher stehen die finalen Analysen noch aus.
Die Highlights der Bohrungen TR26-15 bis TR26-19
Aztec verfolgt das klare Ziel, eine großvolumige, oberflächennahe Gold-Silber-Mineralisierung zu definieren, die potenziell kostengünstig per Haufenlaugung abgebaut werden könnte. Die aktuellen Treffer untermauern diese These eindrucksvoll (Hinweis: Die gemeldeten Werte sind Bohrlängen; die wahren Mächtigkeiten dürften zwischen 30 % und 100 % liegen):
- TR26-19 (Der Spitzenreiter): Ab einer Tiefe von nur 13,7 Metern durchteufte der Bohrer 66,9 Meter mit durchschnittlich 1,05 g/t Gold und 23,21 g/t Silber (entspricht 1,47 g/t Goldäquivalent). Das Herzstück ist ein hochgradiger Kern von 27,4 Metern mit satten 2,31 g/t Gold und 43,23 g/t Silber (3,10 g/t Goldäquivalent). Zudem lieferte das Loch – welches in der Mineralisierung endete – tiefere Zonen von 19,8 m (0,16 g/t Au; 6,68 g/t Ag), 21,3 m (0,39 g/t Au; 12,37 g/t Ag), 24,3 m (0,092 g/t Au; 7,14 g/t Ag) sowie weitere 24,3 m (0,10 g/t Au; 10,0 g/t Ag).
- TR26-18: Liefert direkt ab der Oberfläche starke 53,2 Meter mit 0,77 g/t Gold und 31,94 g/t Silber (1,36 g/t Goldäquivalent). Darin enthalten sind 18,2 Meter mit exzellenten 1,91 g/t Gold und 79,07 g/t Silber (3,35 g/t Goldäquivalent). Darunter folgten weitere Abschnitte von 21,3 Metern (0,13 g/t Au; 4,41 g/t Ag) und 53,2 Metern (0,08 g/t Au; 6,25 g/t Ag).
- TR26-17: Bestätigt die Kontinuität am nördlichen Ende des Contention-Ziels. Ab 82,3 Metern wurden 121,9 Meter mit 0,294 g/t Gold und 11,3 g/t Silber durchschnitten (inkl. 12,2 m mit 1,02 g/t Au und 14,54 g/t Ag). Das Bohrloch kreuzte zwei historische Untertagebaue und endete ebenfalls noch in Mineralisierung.
- TR26-16: Traf auf einen breiten Intervall von 89,9 Metern mit 0,22 g/t Gold und 10,96 g/t Silber. Dazu kamen 16,7 Meter (0,06 g/t Au; 5,54 g/t Ag) und zum Ende hin weitere 3,0 Meter (0,08 g/t Au; 5,7 g/t Ag).
- TR26-15: Ergänzt das Bild mit 47,1 Metern (0,21 g/t Gold; 13,26 g/t Silber) sowie darunterliegenden 44,0 Metern (0,10 g/t Au; 3,46 g/t Ag).
Die Jagd auf die Porphyr-Quelle geht in die Tiefe
Während die fächerförmig angelegten RC-Bohrungen das flache Oxid-System seit 2020 stetig vergrößern, haben die Geologen von Aztec auch den Übergang in die tieferen Sulfidbereiche (CRD-Ziele) im Visier. Parallel laufen daher tiefere Kernbohrungen, um das volle Potenzial von Tombstone zu entschlüsseln.
Aktuell ist mit TC26-05 bereits das neunte Kernbohrloch in Arbeit. Es testet den nördlichen CRD-Bereich und hat eine Tiefe von rund 650 Metern erreicht. Den bisherigen Tiefenrekord des Programms hält TC26-02 mit 861,7 Metern. Die harte Arbeit in der Tiefe liefert bereits wertvolle Puzzleteile: Mehrere Kernlöcher auf die südlichen und südwestlichen NSAMT-Anomalien sowie den historischen T-8-CRD-Abschnitt haben retrograde Skarne, hydrothermale Brekziengänge und argillische Alterationen bestätigt.
Für Aztec Minerals ist das ein geologischer Durchbruch. Die geophysikalischen NSAMT-Anomalien lassen sich nun viel klarer als Skarn-Zonen und hydrothermale Brekzien interpretieren. Das Unternehmen geht mittlerweile davon aus, dass sich die verantwortliche porphyrische Quelle in weniger als 500 Metern Entfernung befinden könnte. Da die finalen geochemischen Analysen für mehrere dieser Kernbohrlöcher noch ausstehen, bleibt der Newsflow von Tombstone in den kommenden Wochen hochspannend.
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