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Gold Runner erweitert Nevada-Projektpaket um hochgradiges Falcon-Ziel

4 Min.
Gold Runner erweitert Nevada-Projektpaket um hochgradiges Falcon-Ziel

Gold Runner Exploration (WKN A41MEJ / CSE GRUN) treibt den strategischen Ausbau seines Projektportfolios im Nordosten Nevadas konsequent voran. Mit der fristgerechten Zahlung von 100.000 US-Dollar an die Falcon Mine Group hat das Unternehmen eine wichtige vertragliche Hürde genommen, um das Falcon-Projekt vollständig zu übernehmen.

Dieser Schritt ist weit mehr als eine Formalie: Er sichert Gold Runner eine zentrale Landposition, die geologisch nahtlos an die eigenen Projekte Rock Creek und Dry Creek anknüpft. Das Unternehmen etabliert damit einen echten Distriktansatz im Tuscarora-Gebiet, der für den Start der nächsten Explorationskampagne im Juli 2026 eine starke Ausgangsbasis bietet.

Strategische Lage umgeben von Weltklasse-Minen

Das Falcon-Projekt umfasst im Rahmen der Optionsvereinbarung 87 nicht patentierte Lode Claims sowie 6 patentierte Claims rund um die historische Falcon-Mine. Diese Flächen bilden den Kern eines 124 Claims umfassenden Blocks, der sich über rund 883 Hektar (entspricht 2.183 Acres) erstreckt. Da Falcon weniger als zwei Kilometer südlich des Flaggschiffziels Rock Creek und südwestlich von Dry Creek liegt, wächst das Gesamtportfolio des Unternehmens auf ein eng vernetztes Gebiet von insgesamt 239 Claims an.

Der Tuscarora-Distrikt ist ein hochgradig produktives Bergbauumfeld und wird von bedeutenden historischen sowie aktiven Goldminen flankiert. Rund 35 Kilometer westsüdwestlich liegt die Midas-Mine, die in der Vergangenheit 2,2 Millionen Unzen Gold und 26,9 Millionen Unzen Silber aus einem epithermalen System lieferte. Etwa 40 Kilometer südlich befindet sich der Goldstrike-Komplex, aus dem zwischen 1986 und Oktober 2023 gewaltige 47,8 Millionen Unzen Gold aus einer Carlin-Typ-Lagerstätte gefördert wurden. Komplettiert wird dieses Umfeld durch die rund 30 Kilometer östlich gelegene Jerritt-Canyon-Mine, die weitere 9,7 Millionen Unzen Gold (ebenfalls vom Carlin-Typ) hervorbrachte.

Doppeltes Zielmodell: Silberadern und Carlin-Gold

Geologisch bettet sich Falcon in den südwestlichen Teil eines eozänen Calderakomplexes ein. Die Basis bilden devonische Sedimentgesteine, die von andesitischen, dazitischen und rhyolithischen Vulkaniten des Tuscarora-Vulkanfelds überlagert werden. Während sich die historische Förderung vor allem auf epithermale Silberadern in der oberen vulkanischen Sequenz konzentrierte, verfolgt Gold Runner ein erweitertes Modell. Stratigraphische Interpretationen der an der Oberfläche auftretenden Metasedimente deuten darauf hin, dass in relativ geringer Tiefe Wirtsgesteine für eine Lagerstätte vom Carlin-Typ verborgen sein könnten. Das Projekt bietet somit das Potenzial für oberflächennahe, hochgradige Silberadern gepaart mit einer tiefer liegenden, disseminierten Gold-Silber-Mineralisierung.

Bestätigter Strukturtrend von 8,5 Kilometern

Das für Juli 2026 geplante Explorationsprogramm soll das gesamte Gebiet abdecken. Im Fokus stehen dabei Probenahmen auf einer Länge von 900 Metern entlang von Aufschlüssen jener massiven Quarzader, die bereits die historische Falcon-Mine beherbergte. Diese Ader erreicht Breiten von bis zu 40 Fuß und ist Teil eines Systems aus 18 bekannten Adern, das sich nach Norden bis auf das Rock-Creek-Projekt zieht. Bisherige Beprobungen bestätigen auf Falcon und Rock Creek eine zusammenhängende Streichlänge von rund sechs Kilometern. Inklusive eines bislang ungetesteten, 2,5 Kilometer langen Abschnitts zwischen den beiden Projekten ergibt sich ein potenziell mineralisierter Trend von beachtlichen 8,5 Kilometern, der zudem in beide Richtungen offen ist.

Gold Runner: Hochgradige Proben untermauern Potenzial

Historische Analysen belegen die hohe Qualität dieser Struktur. Von 39 geochemisch untersuchten Falcon-Proben lieferten alle bis auf eine messbare Gold- und/oder Silberwerte. Gleich vier Proben überschritten die Marke von 25 g/t Silber. Die absoluten Spitzenwerte stammten aus dem Bereich der Falcon-Mine: Probe FAL23_36 lieferte beeindruckende 720 g/t Silber, während FAL23_37 auf 238 g/t Silber kam. Beide Proben wiesen zudem erhöhte Werte bei Gold, Arsen und Antimon sowie sichtbare Sulfide auf. Darüber hinaus zeigten fünf Proben mehr als 0,5 g/t Gold, angeführt von der Probe FAL23_13 mit 1,131 g/t Gold.

Um das tiefer liegende Carlin-Typ-Modell weiter zu verfeinern, rücken im anstehenden Explorationsprogramm neben Gold und Silber auch Antimon und Phosphor stärker in den Fokus. Phosphor an der Oberfläche gilt als potenzieller Indikator für tiefer liegende Carlin-Systeme und wurde in erhöhten Werten bereits bei Rock Creek nachgewiesen. Mit der nun erfolgten Optionszahlung und klaren geologischen Zielmarken hat Gold Runner sein Projektpaket optimal für die kommende Feldsaison in Stellung gebracht.

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