Gold Terra Resource (TSX.V: YGT, FSE: TX0, WKN: A2P0BS) hat den Beginn der Bohrarbeiten auf der Zone 103N bekanntgegeben. Die Zone gilt als nördliche Fortsetzung des Campbell-Shears innerhalb der historischen Con Mine und ist Teil der sogenannten Con Mine Option (CMO). Gemäß dem bestehenden Kaufvertrag hat Gold Terra das Recht, 100 Prozent der CMO-Liegenschaft von einer Tochtergesellschaft von Newmont Corporation zu erwerben, sofern bestimmte im Vertrag festgelegte Bedingungen erfüllt werden. Die Optionsvereinbarung mit Newmont läuft bis zum 21. November 2027.
Vor dem Beginn der Bohrarbeiten zeigte sich Firmenchef und CEO, Gerald Panneton, zuversichtlich: „Die Zone 103N entlang des Campbell-Shears verfügt über ein exzellentes Potential, um zusätzliche Unzen abzugrenzen. Unser jüngster technischer Bericht vom Juni 2026 beinhaltet eine erste Mineralressourcenschätzung von rund 595.000 abgeleiteten (inferred) Unzen für die Zone 103N innerhalb der Con Mine Option, was das Potential in der Tiefe unterstreicht.“
Dies ist nicht unerheblich, denn die Zone 103N könnte einen wesentlichen Beitrag zu einer möglichen Wiederinbetriebnahme der Con Mine leisten. Deshalb ist die Zone auch ein zentraler Bestandteil des Preliminary Economic Assessment (PEA). Diese vorläufige Studie zur Machbarkeit des Projekts ist derzeit in Arbeit und soll bis Ende 2026 fertiggestellt werden.
Bedeutendes Potential entlang des Campbell-Shears
Das Yellowknife-Projekt umfasst eine zusammenhängende Fläche von 836 Quadratkilometern unmittelbar nördlich, südlich und östlich der Stadt Yellowknife in den Nordwest-Territorien Kanadas. Durch eine Reihe von Übernahmen kontrolliert Gold Terra hier eines der sechs bedeutendsten historischen hochgradigen Goldlager Kanadas. Da sich das Projekt innerhalb eines Radius von lediglich zehn Kilometern zur Stadt Yellowknife befindet, profitiert es von einer guten Anbindung an wichtige Infrastruktur wie ganzjährig befahrbare Straßen, Flugverkehr, Dienstleister, Wasserkraft und Fachpersonal.
Gold Terra konzentriert seine Bohraktivitäten derzeit auf den Campbell-Shear, entlang dem in der Vergangenheit rund 14 Millionen Unzen Gold gefördert wurden, sowie auf die Liegenschaften der Con Mine Option unmittelbar südlich der stillgelegten Con Mine. Diese hatte zwischen 1938 und 2003 aus den Strukturen Con, Rycon und Campbell-Shear insgesamt 6,1 Millionen Unzen Gold gefördert.
Für die angestrebte Wiederinbetriebnahme der historischen Mine spricht nicht nur das geologische Potential. Zwei nicht zu unterschätzende Vorteile sind die Größe des Projekts und die vorhandene Mineninfrastruktur. Letztere ist für das Auge des Betrachters größtenteils unsichtbar, denn der Schacht und die unterirdischen Stollen bieten einen verhältnismäßig leichten Zugang zu den noch nicht geförderten Goldlagerstätten. Müssten sie heute neu angelegt werden, kämen zusätzliche Kosten von mehr als 100 Millionen Euro auf das Unternehmen zu, die sich Gold Terra so sparen kann.
Erste Ressourcenschätzung für Zone 103N
Die neu veröffentlichte Mineralressourcenschätzung 2026, die vom renommierten Ingenieurbüro SLR im Rahmen des technischen Berichts vom 26. Juni erstellt wurde, weist für die Zone 103N in der abgeleiteten (inferred) Kategorie erstmals eine Untertage-Mineralressource von 5.083.000 Tonnen Erz mit einem Durchschnittsgehalt von 3,64 Gramm Gold pro Tonne aus, was insgesamt einem Gehalt von 595.000 Unzen Gold entspricht.
Die historische Zone 103N stellt die nördliche Fortsetzung des Campbell-Shears außerhalb der CMO-Liegenschaft dar. Sie wurde in den späteren Betriebsjahren der Con Mine erschlossen. Für sie liegen daher umfangreiche Untertage-Erschließungs- und Bohrdaten vor. Historisch wurde die Zone 103N von der Untertage-Erschließung der Con Mine aus in der nördlichen Fortsetzung der Campbell-Shear-Struktur erbohrt.
Diese nördliche Fortsetzung lässt sich über 1,6 Kilometer auf drei unterschiedlichen Sohlen (2600, 2900 und 3100) verfolgen. Sie liegen in einer Tiefe von etwa 600 bis 900 Metern. Der Zone 103N wird als bestätigtes, aber noch niemals abgebautes Goldreservoir ein exzellentes Potential zugeschrieben. Von ihm ist anzunehmen, dass es die Anzahl der des Projekts weiter steigern wird.
Gold Terra Resource steckt zusätzliche Mineralansprüche ab
Das Unternehmen hat bestätigt, dass drei kürzlich registrierte Mineralansprüche , die Claims YGT 2, YGT 3 und YGT 4 aktiv und zu 100 Prozent im Besitz von Gold Terra sind. Der neu abgesteckte Anspruch YGT-2 umfasst die Fortsetzung des Campbell-Shears entlang der Zone 103N. Sämtliche nördlich davon liegenden Unzen unter YGT-2 gehören zu 100 Prozent Gold Terra.
Anstehende Aktivitäten und eine gesicherte Finanzierung
Für die kommenden Monate hat Gold Terra mehrere Programme angekündigt. Sie beinhalten die Fortsetzung der Bohrungen auf der Zone 103N entlang des Campbell-Shears. Hinzu kommen Bohrungen auf den historischen Abraumhalden der Con Mine, die im August 2026 beginnen sollen, sowie Bohrungen und metallurgische Probenahmen bei Yellorex, die für September 2026 vorgesehen sind.
Im Hintergrund gehen die Arbeiten am Preliminary Economic Assessment (PEA) weiter und näheren sich ihrem Ende. Gold Terra erwartet, dass die Studie noch vor dem Ende des Jahres vorgelegt werden kann. Sie soll sämtliche Winterbohrungen des Jahres 2026 sowie Teile der laufenden Bohrkampagne berücksichtigen.
Gold Terra hatte zudem kürzlich bekanntgegeben, rund 9,2 Millionen Kanadische Dollar (CAD) eingenommen zu haben. Davon sind 7,2 Millionen CAD für das laufende Bohrprogramm auf der Zone 103N, die historischen Tailings sowie das technische Programm bei Yellorex vorgesehen.
Damit ist das Unternehmen gut finanziert, um die nächsten Schritte auf dem Weg zur Wiederinbetriebnahme der Con Mine zu vollziehen. Das hier liegende Potential ist erheblich, denn die Liegenschaften YCG und CMO befinden sich im Yellowknife Greenstone Belt und erstrecken sich über eine Streichlänge von nahezu 70 Kilometern entlang des zentralen mineralisierten Schersystems, das die einstigen Hochgraditäts-Goldminen Con und Giant beherbergte.
Auch die bislang vorzuweisenden Erfolge sprechen für sich. Sie unterstreichen, dass die Annahmen des Unternehmens realistisch sind, weil bereits mehrere Zonen mit Goldmineralisierung sowie zahlreiche potentielle, noch zu testende Ziele identifiziert werden konnten. Dies unterstreicht eindrucksvoll das erklärte Ziel des Unternehmens, Yellowknife wieder als einen der führenden Goldbergbaudistrikte innerhalb Kanadas zu etablieren.
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