Gold Terra Resource (TSX.V: YGT, FSE: TX0, WKN: A2P0BS) hat auf der Zone 103N genannten Erweiterung der Campbell-Shear-Zone einen weiteren signifikanten Treffer gelandet. Durchschnitten wurden 7,35 Meter mit einem durchschnittlichen Goldgehalt von 6,61 g/t. Über einen Abschnitt von 1,1 Meter Länge stieg der Goldgehalt sogar auf überdurchschnittlich hohe 31,6 g/t an.
Im Juni hat Gold Terra Resource eine erste eigene Mineralressource für die Con Mine vorgelegt. Sie weist für die neu erbohrte Zone 103N eine Lagerstätte von 5.083.000 Tonnen Gestein mit durchschnittlich 3,64 g/t Gold aus. Daraus errechnet sich eine Ressource von 595.000 Unzen Gold in der abgeleiteten Kategorie.
Nur wenige Wochen später begann Gold Terra damit, auf dem alten Minengelände die historischen Abraumhalden engmaschig zu beproben und mit Schallbohrungen zu erkunden, denn das Unternehmen geht davon aus, dass in den historischen Abfällen noch so viel Gold enthalten ist, dass sich eine erneute Aufbereitung des Abraums lohnt.
Damit sind die zwei zentralen Pfeiler für das mittelfristige Ressourcenwachstum und die Pläne zur Wiederaufnahme der Goldförderung auf der Con Mine in Yellowknife benannt. Die Abraumhalden beinhalten das Potential, kurzfristig und kostengünstig in Produktion zu gehen. Für das Unternehmen stellen sie damit einen probaten Weg dar, um einen schnellen Produktionsstart zu realisieren.
Der hohe Goldpreis eröffnet Gold Terra heute ein Potential von dem die Vorbesitzer nur träumen konnten
Eine Produktion, die sich allein auf die Abraumhalde stützt, wird wie ein Strohfeuer jedoch schnell verglühen, wenn ihr nicht zusätzlich weiteres Material aus historisch noch nicht erschlossenen Erzkörpern an die Seite gestellt wird. An dieser Stelle kommt die Zone 103N ins Spiel. Sie stellt eine Erweiterung der Mineralisierung der Campbell-Shear-Zone dar und bietet dem Unternehmen ein signifikantes Explorationspotential.
Miramar, der frühere Besitzer des Projekts, entwickelte die Zone in den 1990er Jahren und erkannte eine 1,6 Kilometer lange Goldstruktur. Sie wurde allerdings nur unzureichend erkundet, weil die Goldgehalte vor dem Hintergrund des damaligen Goldpreises zu unattraktiv waren. Miramar beschränkte die eigene Exploration daher auf einige wenige Bohrungen.
Was damals aus wirtschaftlichen Überlegungen naheliegend war, ist heute für Gold Terra aus den gleichen wirtschaftlichen Gründen eine interessante Chance, denn Bohrergebnisse, die bei Goldpreisen zwischen 250 und 400 US-Dollar in den 1990er Jahren unattraktiv waren, sind heute bei Goldpreisen von 4.000 US-Dollar und mehr durchaus lohnenswerte Ziele.
Ein attraktiver Scheck auf eine goldene Zukunft in Yellowknife
Gold Terra Resouces hat deshalb derzeit gleich zwei interessante Eisen im Feuer. Abraum aus der historischen Minenproduktion und eine in den 1990er Jahren nicht weiter beachtete Lagerstätte wirken wie ein noch nicht eingelöster Scheck auf eine goldene Zukunft.
Ob dieser Scheck gedeckt ist oder nicht müssen nun weitere Bohrungen zeigen. Diese treibt das Unternehmen mit Nachdruck voran. Gold Terra kommt dabei entgegen, dass auf der 103N-Zone ganzjährig gebohrt werden kann. Diesen natürlichen Vorteil will CEO Gerad Panneton nutzen, um möglichst schnell aus dem heutigen Potential eine zukünftige Gewissheit zu machen.
Die Augen richten sich auf die Veröffentlichung der PEA
Kann dieser Weg erfolgreich beschritten werden? Eine absolute Gewissheit dafür gibt es natürlich nicht, vor allem nicht zum gegenwärtigen Zeitpunkt. Für eine zumindest relative Gewissheit könnte Gold Terra jedoch in dem Moment sorgen, in dem das Unternehmen eine Studie zur vorläufigen Wirtschaftlichkeit des Projekts (PEA) vorlegt.
An ihr wird im Hintergrund bereits mit Hochdruck gearbeitet, sodass ihr Erscheinen eher eine Frage von Wochen als Monaten ist. Aktuell geht Gerald Panneton davon aus, dass die Studie entweder noch kurz vor dem Jahresende oder im 1. Quartal 2027 vorgelegt werden kann.
Sobald diese Studie vorliegt schwindet jene Unsicherheit, die derzeit noch über dem Projekt und den Plänen des Unternehmens liegt. Nicht nur die investierten Anleger fiebern der Studie deshalb entgegen. Auch das Management erwartet sie mit einer gewissen Vorfreude. Diese würde es kaum geben, hätte man Grund zu der Annahme, dass ihre Ergebnisse wenig erfreulich wären.
Das ist zwar längst noch kein Beweis und auch keine Sicherheit, deutet als Indiz aber an, in welche Richtung die Reise gehen könnte. Dass auch der Kurs der Gold-Terra-Aktie anschließend mehr oder weniger stark auf die Ergebnisse reagieren wird, liegt auf der Hand. Es sollte sich daher niemand wundern, wenn man die Aktie im Anschluss an die Veröffentlichung nicht mehr zum heutigen Kurs kaufen kann.
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