Nur 3,4 Kilometer von "Resolution Copper" – einem der größten unerschlossenen Kupfervorkommen der Welt – entfernt, nimmt das Silver King-Projekt im Pioneer Mining District nahe Superior (Arizona) plötzlich völlig neue Dimensionen an. Bislang lag der Fokus von Prismo Metals (WKN A2QEGD / CSE PRIZ) primär auf der bestätigten, oberflächennahen Silbermineralisierung. Doch nach Abschluss erster Bohrungen und laufenden Feldarbeiten elektrisiert eine neue geologische These die Investoren: Unter den epithermalen Silbergängen könnte ein produktives, massives Kupfer-Porphyrsystem schlummern. Aus dem historischen Silber-Projekt wird damit zusehends auch ein hochspannendes Kupfer-Ziel – im wörtlichen wie im geologischen Sinn.
Die Grundlage für diese Neubewertung liefert ein in sich schlüssiges Modell einer vertikalen Zonierung: Flache epithermale Silber- (sowie Kupfer-, Blei-, Gold- und Zink-) Gänge, unter denen sich der eigentliche Kupfer-Porphyr-Körper verbirgt. Den ersten handfesten Beweis lieferte das tiefe Bohrloch SK-26-07 der jüngsten Phase-1-Kampagne (insgesamt 8 Löcher über 1.272 Meter): In 488 Metern Tiefe stießen die Geologen in einer intrusiven porphyrischen Einheit auf kalihaltige Alteration sowie disseminierten Pyrit und Chalkopyrit – klassische Vorboten eines tieferliegenden Kupfersystems.

Abb. 1) Verkieselte Probe mit Karbonatalteration, reichlich Magnetit und einem großen Chalkopyrit-Klumpen
Feldarbeiten untermauern das Porphyr-Modell massiv
Um diese Bohrdaten in ein weitreichendes geologisches Modell einzuordnen, hat Prismo Metals bis Ende April 2026 rund die Hälfte eines groß angelegten Kartierungs- und Probenprogramms (Reconnaissance) absolviert. Das abgedeckte Gebiet reicht von Peachville Wash westwärts durch Silverado Wash bis zum zentralen Silver-King-Schacht und schließt Teile von Comstock Wash sowie die Crown-Zone ein. Das sich abzeichnende Bild ist sehr ermutigend:
Gewaltige Pyrit-Höfe: Es wurden zwei separate Halo-Zonen kartiert. Die erste ist rund 800 Meter breit (verengt sich nach Süden, nach Norden offen), die zweite erstreckt sich um Silver King über 600 Meter nach Nordwesten und mindestens 1.300 Meter nach Nordosten. Innerhalb dieses Hofes nimmt die Alterationsintensität und Quarzvererzung in Richtung des zentralen Schachtes sowie der Bereiche Crown und Black Diamond kontinuierlich zu.
Vielsagende Brekzien: In Silverado Wash entdeckte das Team neuartige hydrothermale Brekzien (polylithische Fragmente in einer Chlorit-Pyrit-Matrix mit Pyrit, Chalkopyrit und Kupferoxiden), die später von Quarzdiorit durchdrungen wurden. Rund 700 Meter südwestlich fand sich eine weitere polylithische Brekzie (allerdings ohne Pyrit), und auch die Crown-Stockwork-Zone wird inzwischen als mögliche hydrothermale Brekzie eingestuft.
Signifikante Gesteinsproben: Auf historischen Halden und an Schächten (wie Stone Wall und Bilk) zeigen sich zunehmend typische Porphyr-Nähe-Merkmale wie Kalifeldspat-Säume an Gängen, Biotit-Aggregate, Magnetit, Chalkopyrit und Akanthit. Zur Verifizierung wurden bislang 23 Gesteinsproben zur Analyse an das Labor SGS übergeben.
Phase 2 im Visier: Starke Katalysatoren für die Aktie voraus
Für Prismo Metals geht es nun darum, das Puzzle zu vervollständigen. In zusätzlichen Geländetagen sollen die restlichen Areale – darunter die östliche Crown-Zone, der Black-Diamond-Skarn, Yellowjack Wash und die Apache Mine – kartiert und rund 25 weitere Proben entnommen werden. Parallel laufen dünnschliff-petrographische Untersuchungen.
Die entscheidenden Kurstreiber stehen jedoch schon in den kommenden Wochen an: Prismo Metals erwartet nicht nur die ausstehenden Laborergebnisse der 23 Oberflächenproben, sondern auch die vollständigen Analysen aller acht Bohrlöcher. Diese mit Spannung erwarteten Daten fließen direkt in eine 3D-Modellierung ein, um die Ziele für die entscheidende Phase-2-Bohrkampagne millimetergenau zu definieren. Bestätigen die Daten die wahre Größe des vermuteten Systems unterhalb von Silver King, dürfte das Projekt vor einer gravierenden Neubewertung stehen.
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