Das auf Helium spezialisierte Unternehmen Pulsar Helium (TSX.V: PLSR, FSE: Y3K, WKN: A3EP2C) hat alle sieben Erkundungsbohrungen am Topaz-Helium-Projekt im US-Bundesstaat Minnesota erfolgreich abgeschlossen. In einer aktuellen technischen Mitteilung berichtet das Unternehmen von deutlich gestiegener Zuversicht hinsichtlich Größe und Qualität des Projekts – und kündigt den nächsten Schritt in Richtung Produktion an.
Erweiterter Landbesitz zu günstigen Konditionen
Parallel zum Abschluss der Bohrarbeiten auf Topaz hat Pulsar seine Landposition am Topaz-Projekt erheblich ausgebaut. Die Tochter Keewaydin Resources Inc. hält nun rund 690 Netto-Mineralacres in vollständigem Eigenbesitz – abgabenfrei und ohne Produktionslizenzgebühren. Zusätzlich bestehen Pachtrechte über rund 4.941 Netto-Mineralacres.
Der größte Teil dieser Pachtfläche, rund 2.849 Netto-Mineralacres, unterliegt einer Lizenzgebühr von lediglich drei Prozent auf den Bruttoverkaufserlös. Dies liegt weit unter dem Branchendurchschnitt. Auf 28 der 34 Pachtgrundstücke besitzt Keewaydin zudem einen anteiligen Mineraleigenbesitz, wodurch die effektive Abgabenbelastung auf diesen Flächen weiter sinkt.
Ebenfalls Ende Mai 2026 erwarb Keewaydin rund 1.360 Acres Oberflächenland über 34 zusammenhängende Grundstücke direkt im Kernbereich des Projekts. Diese Fläche überlagert wichtige Projektinfrastruktur, darunter den Standort des Bohrlochs JS Nr. 7, und sichert Pulsar die vollständige operative Kontrolle über einen zusammenhängenden Landblock.
Bohrprogramm abgeschlossen – Planungsphase beginnt
Mit dem Abschluss aller sieben Jetstream-Erkundungsbohrungen hat Pulsar die aktive Feldphase beendet. Das Unternehmen befindet sich nun in einer Planungsphase für die nächste Entwicklungsstufe des Topaz-Projekts.
Konkret wird ein neues Bohrprogramm mit zwei bis vier produktionsbereiten Bohrlöchern vorbereitet. Diese sollen die erfolgreichsten Erkundungsbohrungen des Jetstream-Programms verdoppeln und die bereits als produktionsbereit eingestuften Bohrlöcher Jetstream Nr. 1 und Nr. 2 ergänzen.
Keine erweiterten Fließtests an Erkundungsbohrungen
Das Unternehmen hat entschieden, auf erweiterte Fließtests an den Erkundungsbohrungen Jetstream Nr. 3 bis Nr. 7 zu verzichten. Diese Bohrlöcher wurden nicht für eine spätere Produktion ausgelegt und sind hierfür auch nicht genehmigt.
Darüber hinaus spielte die rasche Verabschiedung der neuen heliumspezifischen Bergbaugesetzgebung im Bundesstaat Minnesota eine entscheidende Rolle: Da ein klarer regulatorischer Rahmen für die Heliumförderung in den Bezirken Lake, Cook und St. Louis nun in Kraft ist, erschien es wirtschaftlich sinnvoller, das Heliumreservoir zu schonen und das Kapital direkt in das Produktionsprogramm zu lenken, anstatt erhebliche Gasmengen im Rahmen von Tests abzublasen.
Gestärktes technisches Vertrauen
Die Bohrergebnisse haben die technische Zuversicht des Unternehmens deutlich gestärkt. Die berechneten Bohrlochdrücke fielen höher aus als erwartet, und die Daten aus Wireline-Messungen sowie der Reservoirmodellierung ermöglichten eine verlässliche Korrelation des Topaz-Reservoirsystems über das gesamte Konzessionsgebiet hinweg. Dies bildet eine solide Grundlage für die Planung und Ausrichtung der kommenden Produktionsbohrungen.
Zudem ist die Auswertung der kürzlich durchgeführten 2D-Seismik abgeschlossen. Die Seismikdaten werden gemeinsam mit den Bohrlochdaten und Ergebnissen der luftgestützten Schweregradientenmessungen in ein umfassendes geologisches Modell integriert, das die Planung der Produktionsbohrungen weiter verfeinern soll.
Pulsars CEO, Thomas Abraham-James, erklärte zur aktuellen Lage: „Das Topaz-Projekt war nie besser aufgestellt. Wir gehen mit echtem Schwung, starken technischen Grundlagen und einem Projekt, das das Potential hat, ein transformatives US-Heliumvorhaben zu werden, in unsere Produktionsbohrungen.“
Für Investoren bedeutet dies: Die aufwendige und kostspielige Erkundungsphase liegt hinter dem Unternehmen – der Fokus liegt nun klar auf dem Weg zur Produktion.
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