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Pulsar Helium verlängert Frist für endgültiges Abkommen über Helium-Verflüssigungsanlage

3 Min.
Pulsar Helium verlängert Frist für endgültiges Abkommen über Helium-Verflüssigungsanlage

Pulsar Helium (TSX.V: PLSR, FSE: Y3K, WKN: A3EP2C) hat ein Update zum Zeitplan für den Abschluss eines endgültigen Kaufvertrags („Definitive Agreement“) über eine Helium-Verflüssigungsanlage bekannt gegeben.

Die Vereinbarung wird über die hundertprozentige Tochtergesellschaft Keewaydin Resources Inc. mit einem unabhängigen Drittanbieter verhandelt. Sie betrifft die Reservierung einer Verflüssigungsanlage samt Ausrüstungspaket für einen potenziellen Einsatz im US-Bundesstaat Minnesota

Ursprünglich hatten die Parteien vereinbart, den endgültigen Kaufvertrag bis zum 31. Juli 2026 auszuhandeln und zu unterzeichnen. Dieser Zieltermin wurde nun einvernehmlich bis zum 30. September 2026 verlängert. Grund für die Verlängerung ist der verbleibende Abstimmungsbedarf bei den komplexen kommerziellen, technischen und internen Prüf- und Genehmigungsprozessen. Die Arbeiten schreiten laut Unternehmensangaben gut voran.

Der Zeitplan wurde erweitert, die Exklusivität bleibt bestehen

Wichtige Eckpunkte der bisherigen Vereinbarung bleiben unverändert bestehen:

  • •Exklusivität: Die exklusiven Reservierungsrechte von Pulsar für die Anlage bleiben über den gesamten verlängerten Zeitraum vollumfänglich in Kraft.
  • •Keine Zusatzkosten: Durch die Verlängerung entstehen keine zusätzlichen Reservierungsgebühren.
  • •Preissicherheit: Die vereinbarte Preisbasis bleibt ebenfalls erhalten.
  • •LNTP aktiv: Die begrenzte Arbeitsanweisung (Limited Notice to Proceed, „LNTP“) bleibt in Kraft; bereits geleistete Zahlungen werden wie vereinbart angerechnet.

Der geplante Leistungsumfang der Anlage bleibt unverändert

Das geplante Ausrüstungspaket umfasst neben der Reinigung und Verflüssigung von Helium auch die notwendigen Anlagen zur CO₂-Abscheidung, Kompression, Lagerung, Steuerungstechnik sowie Dokumentation, Ersatzteile und zugehörige Dienstleistungen.

Nach der derzeitigen Konzeption ist eine Kapazität von etwa 940 Litern verflüssigtem Helium pro Stunde sowie eine CO₂-Abscheidung von rund 300 Tonnen pro Tag vorgesehen. Die genauen Spezifikationen werden im endgültigen Abkommen festgelegt.

Der Vollzug der Transaktion steht weiterhin unter dem Vorbehalt üblicher Bedingungen, darunter der Unterzeichnung des Definitive Agreements, der Sicherstellung der Finanzierung, den Due-Diligence-Prüfungen, behördlichen Genehmigungen (einschließlich der Zustimmung der TSX Venture Exchange) sowie der finalen technischen Abstimmung.

Die Bedeutung des Topaz-Projekts steht außer Frage

Die geplante Anlage soll im Rahmen des Topaz-Projekts in Nord-Minnesota eingesetzt werden, dem Aushängeschild von Pulsar Helium. Topaz ist ein kohlenwasserstofffreies Primär-Helium-System, das als potenzielle inländische Heliumquelle entwickelt wird. Zudem wird die wirtschaftliche Nutzung wertvoller Nebenprodukte wie CO₂ und Helium-3 (He-3) geprüft.

Durch die stabile US-Jurisdiction und die große Nähe zu den nordamerikanischen Endmärkten soll das Projekt einen Beitrag zu kritischen inländischen Lieferketten und der regionalen Wirtschaftsentwicklung leisten. Nicht nur Pulsar Helium verfolgt daher das Ziel, die Heliumproduktion auf Topaz schnell zu starten. Auch die US-Regierung und die nordamerikanischen Kunden sind an einem schnellen Produktstart interessiert.

Noch wichtiger als ein schneller Produktionsstart ist jedoch eine gesicherte langfristige Produktion. Schnellschüsse jeder Art können und wollen sich die Beteiligten an dieser Stelle nicht leisten. Deshalb ist es sinnvoll und naheliegend, dem Planungsprozess noch weitere drei Monate Zeit zu geben, solange wichtige technische und regulatorische Fragen noch nicht abschließend geklärt sind.

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