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GOLDINVEST
Axo Metals Corp.

Axo Metals Corp.

TSXV: AXO ISIN: CA00248Y1079 WKN: A416BY

Axo Metals Corp. (TSXV: AXO) ist ein in Halifax (Kanada) ansässiges Explorations- und Entwicklungsunternehmen, das zwei komplementäre Rohstoffprojekte in zwei der etabliertesten Bergbaustaaten Mexikos vorantreibt. Auf der einen Seite steht mit La Huerta eine hochgradige Kupferentdeckung im Bundesstaat Jalisco, auf der anderen mit San Antonio ein ehemals produzierendes Goldprojekt im Bundesstaat Sonora, das über bestehende Verarbeitungsinfrastruktur verfügt.

Investment Highlights

  • Hochgradige Kupferentdeckung: Das Projekt La Huerta weist einen über 5 km langen mineralisierten Trend mit hochgradigen Kupfer-Bohrabschnitten auf, darunter 7,37 % Cu über 7,6 m und 5,03 % Cu über 13,7 m.

  • Goldressource mit Infrastruktur: Das Projekt San Antonio verfügt über eine Ressource von rund 1,1 Mio. Unzen Gold (1,11 g/t) über fünf Lagerstätten sowie rund 3,1 Mio. Unzen Silber.

  • Geringer Kapitalbedarf für Wiederanlauf: San Antonio bringt eine 2021 errichtete Heap-Leach- und CIC-Anlage mit 4.000 t/Tag sowie Camp, Wasser, Netzstrom und Highway-Zugang mit – Voraussetzungen für einen kapitalschonenden Restart.

  • Wirtschaftsstudie in Arbeit: Mit P&E Mining Consultants wurde eine Preliminary Economic Assessment (PEA) für San Antonio beauftragt, deren Abschluss für das späte dritte Quartal 2026 erwartet wird.

  • Solide finanziert: Im Februar 2026 schloss das Unternehmen eine Bought-Deal-Finanzierung über 40,25 Mio. CAD (inklusive vollständig ausgeübter Mehrzuteilungsoption) ab.

  • Erfahrenes, mexikoverankertes Team: Das Board verbindet Kapitalmarkt-, Bergbau- und Rechtsexpertise mit profunder Kenntnis des mexikanischen Bergbauumfelds, unter anderem durch die CEO der mexikanischen Bergbaukammer.

Unternehmen & Strategie

Axo Metals firmierte zunächst als Axo Copper und vollzog im April 2026 die Umbenennung in Axo Metals. Der neue Name spiegelt die strategische Erweiterung des Mandats: Aus einem reinen Kupferexplorer wurde ein diversifiziertes Unternehmen, das hochgradige Kupferexploration mit einem fortgeschrittenen Goldentwicklungsprojekt verbindet. Auslöser dieser Verbreiterung war der Erwerb des Goldprojekts San Antonio von Osisko Development Corp., der Ende Januar 2026 abgeschlossen wurde.

Strategisch verfolgt Axo einen klar zweigleisigen Ansatz. Bei La Huerta liegt der Fokus darauf, oberflächennahe Mineralisierung entlang des La-Huerta-Trends zu definieren, bekannte Zonen in die Tiefe zu erweitern und neue Entdeckungen in einem bislang wenig erkundeten Distrikt zu verfolgen. Bei San Antonio steht der nahe gelegene Entwicklungs- und Wiederanlaufpfad im Vordergrund: Hier sollen die vorhandene Ressource durch Bohrungen erhöht, das Vertrauensniveau verbessert und über eine PEA erstmals belastbare wirtschaftliche Eckdaten erarbeitet werden. Das Unternehmen beschreibt sich selbst als an der Schnittstelle von Entdeckung und Entwicklung positioniert.

Für die Einordnung durch Anleger ist das Entwicklungsstadium maßgeblich. La Huerta befindet sich in der Explorationsphase mit hochgradigen, aber noch nicht in eine Ressource überführten Resultaten. San Antonio verfügt zwar über eine bestehende Mineralressource und Verarbeitungsinfrastruktur, doch liegt noch keine abgeschlossene Wirtschaftsstudie und damit kein belastbares Cashflow-Modell vor; die PEA ist in Arbeit. Auf der Finanzierungsseite ist Axo nach den Kapitalmaßnahmen Anfang 2026 nach eigenen Angaben gut ausgestattet, um die laufenden Bohr- und Studienprogramme umzusetzen.

Abb. 2: Strategische Ausrichtung von Axo Metals – Kupferexploration und Gold-Wiederanlauf.

Marktumfeld

Kupfer und Gold als komplementäre Werttreiber

Mit Kupfer und Gold adressiert Axo zwei Metalle mit unterschiedlichen, aber jeweils robusten Nachfrageprofilen. Kupfer ist ein zentraler Industrierohstoff für Elektrifizierung, Stromnetze und die Energiewende, während Gold traditionell als Wertspeicher und sicherer Hafen gilt. Für ein Junior-Unternehmen bietet diese Kombination eine gewisse Diversifikation: La Huerta verschafft Hebel auf die strukturelle Kupfernachfrage, San Antonio auf den Goldpreis – ergänzt um einen nennenswerten Silberanteil.

Die Kupfermineralisierung bei La Huerta tritt in Form eines hochgradigen Kupfergangs (Dyke) im andesitischen Wirtsgestein auf, wobei das Kupfer in den Mineralen Chalkopyrit und Bornit gebunden ist. Bei San Antonio liegt das Gold in Oxid-, Übergangs- und Sulfidzonen vor, was unterschiedliche Aufbereitungswege und Ausbringungsraten ermöglicht.

Mexiko als Bergbaustandort

Beide Projekte liegen in etablierten mexikanischen Bergbaustaaten. La Huerta befindet sich im prolifischen Sierra-Madre-Gürtel in Jalisco im Südwesten Mexikos, San Antonio im nördlichen Bundesstaat Sonora. Mexiko bietet als Bergbaunation einen eingespielten regulatorischen und operativen Rahmen sowie qualifizierte Arbeitskräfte.

Die Standortvorteile sind bei beiden Projekten ausgeprägt. La Huerta ist ganzjährig zugänglich und liegt nahe an Strom- und Straßeninfrastruktur sowie rund 90 Minuten von der bedeutenden Hafenstadt Manzanillo entfernt – einem Verschiffungsknotenpunkt, der bereits von nahe gelegenen Eisenerzminen genutzt wird. San Antonio liegt rund 160 km südöstlich von Hermosillo und verfügt über ein Camp für bis zu 200 Personen, Verwaltungsgebäude, Wasserversorgung, eine an das Netz angeschlossene 13,2-kV-Stromleitung, Autobahnzugang sowie etablierte Vereinbarungen mit den lokalen Ejidos (kommunalen Landeigentümern). Diese Anbindung ist ein wesentlicher Faktor für einen kostenschonenden Wiederanlauf.

Abb. 3: Infrastruktur und Anbindung der Axo-Projekte in Jalisco und Sonora.

Projektportfolio

La Huerta Kupferprojekt (Jalisco)

Axo erwarb in den Jahren 2022 und 2023 die Rechte an zwei Konzessionen, die zusammen rund 11.300 Hektar umfassen und das Projekt La Huerta bilden. Vor der Übernahme durch Axo fand in einem Bereich namens „Las Marias" entlang des La-Huerta-Trends kleinmaßstäblicher Oberflächenbergbau statt. Die Mineralisierung tritt als hochgradiger Kupfergang im Andesit innerhalb einer Zone deutlicher Alteration auf. Die Struktur fällt steil ein, beginnt an der Oberfläche, wurde über mehrere Kilometer in NE-SW-Streichrichtung verfolgt und ist bislang – insbesondere in der Tiefe – nur sehr begrenzt erkundet worden.

Ein anschauliches Beispiel für die Gehalte liefert die Beprobung der Gesteinswand an der Basis der kleinen Las-Marias-Grube (rund 50 m unter der Oberfläche): Axo beprobte dort 9,4 m mit 4,4 % Kupfer, einschließlich eines Teilabschnitts von 3,2 m mit 21,4 % Kupfer. Die bisherigen Bohrungen konzentrierten sich auf einen Bereich innerhalb von rund einem Kilometer um Las Marias und stammen teils von früheren Konzessionshaltern (mit von Axo erneut analysierten Kernen), teils aus dem 2023 begonnenen Erstprogramm von Axo. Zu den Höhepunkten zählen 6,63 % Kupfer über 9,5 m (Bohrung G-008) und 5,03 % Kupfer über 13,7 m (Bohrung C-001) aus früheren Programmen sowie 7,37 % Cu über 7,6 m (LHCC-23-023) und 5,87 % Kupfer über 8,9 m (LHCC-23-022) aus dem Axo-Programm. Ein nachfolgendes Phase-II-Programm lieferte weitere ermutigende Resultate, darunter Oberflächengehalte über 10 % Kupfer an einer neuen Entdeckung bei La Huerta South.

Über Las Marias hinaus haben mehrere Ziele entlang des Trends – darunter Punto Cornelio, Punto 3, Punto 4 und El Aguila – bislang nur sehr begrenzte, aber ermutigende Explorationsergebnisse gezeigt, die Axo weiterverfolgen will. Eine NI-43-101-Ressource liegt für La Huerta noch nicht vor; das Projekt steht in einer frühen, aber gehaltsstarken Entdeckungsphase.

Abb. 4: Bohrhöhepunkte und Verlauf des La-Huerta-Trends.

San Antonio Goldprojekt (Sonora)

Ressource und Lagerstätten

San Antonio ist ein Brownfield-Goldprojekt mit Produktionshistorie, das Axo Ende Januar 2026 von Osisko Development übernahm. Das Landpaket umfasst 43 Konzessionen über 11.338 Hektar und wird durch rund 85.000 Bohrmeter aus 584 Bohrungen gestützt. Die Mineralressource beläuft sich auf etwa 1,1 Mio. Unzen Gold mit einem Durchschnittsgehalt von 1,11 g/t über fünf Lagerstätten, ergänzt um rund 3,1 Mio. Unzen Silber. Aufgegliedert entfallen auf die Kategorie „Indicated" 576.000 Unzen Gold mit 1,20 g/t (sowie 1,37 Mio. Unzen Silber mit 2,9 g/t) und auf „Inferred" 544.000 Unzen Gold mit 1,02 g/t (sowie 1,76 Mio. Unzen Silber mit 3,3 g/t), verteilt über Oxid-, Übergangs- und Sulfidzonen. Die Lagerstätten erstrecken sich über eine Streichlänge von 2,8 km, wobei über 90 % der Unzen in den Lagerstätten Golfo de Oro, California und Sapuchi liegen.

Die Lagerstätte Golfo de Oro stellt mit 262.000 Unzen Gold (Indicated) und 254.000 Unzen (Inferred) den größten Beitrag, getragen vor allem von Sulfidmaterial mit Gehalten um 1,46 g/t. Sapuchi steuert 162.000 Unzen (Indicated) und 208.000 Unzen (Inferred) bei und verfügt über oberflächennahe Oxidressourcen, die für einen frühen Abbau interessant sind. California ergänzt das Bild mit 153.000 Unzen (Indicated) und 58.000 Unzen (Inferred).

Infrastruktur und Wiederanlaufpotenzial

Der zentrale Werthebel von San Antonio liegt in der vorhandenen Infrastruktur. Die 2021 errichtete Verarbeitungsanlage umfasst einen Heap-Leach-Kreislauf mit 4.000 t/Tag sowie eine Carbon-in-Column-Anlage (CIC). Die Laugungsausbringung wird für Oxide mit rund 70 % für Gold und etwa 60 % für Silber angesetzt, während für Übergangs- und Sulfidzonen rund 90 % Goldausbringung angestrebt werden. Der vorgesehene Abbau erfolgt im Tagebau mit klassischer Truck-and-Shovel-Methode über Oxid-, Übergangs- und Sulfidzonen.

Das Projekt blickt auf eine wechselhafte Betriebshistorie zurück: Zunächst diente es als Kupferoxidbetrieb (Luz del Cobre, SX/EW, 2012–2018, rund 19.000 t Kathodenkupfer), später wurde es unter früherem Eigentum auf Gold ausgerichtet. Zwischen dem ersten Quartal 2022 und dem dritten Quartal 2023 verarbeitete der Vorbesitzer Haldenmaterial und produzierte dabei rund 13.591 Unzen Gold über Heap Leaching. Aktuell befindet sich der Standort in einer Pflege- und Erhaltungsphase nach dem Haldenbetrieb. In Verbindung mit Camp, Wasserbrunnen (350.000 m³/Jahr), Netzstrom und Highway-Zugang ergibt sich daraus die Perspektive eines Wiederanlaufs mit vergleichsweise geringem Kapitalbedarf.

Aktuelle Bohrergebnisse und das Ziel El Tigre

Nach der Übernahme nahm Axo zügig die Bohr- und Explorationsarbeiten auf. Im Mai 2026 meldete das Unternehmen die erste Charge von Bohrergebnissen: 21 Bohrungen über rund 3.000 m, konzentriert auf die Lagerstätte Sapuchi, die aufgrund ihrer hochgradigen Oxidressourcen und der günstigen Topografie als möglicher Starter-Tagebau in Betracht gezogen wird. Zu den Höhepunkten zählen 23,6 m mit 2,13 g/t Gold direkt ab der Oberfläche (Bohrung SOSAP-26-020) sowie 27,1 m mit 1,31 g/t und 26,8 m mit 1,33 g/t Gold. Mehrere Bohrungen trafen mineralisierte Abschnitte in Bereichen, die im Blockmodell von 2021 zuvor als Abraum modelliert worden waren – ein Hinweis darauf, dass sich Teile des bisherigen Abraums in Erz umwandeln lassen könnten. Das Sapuchi-Programm ist auf 25.000 m ausgelegt und zielt darauf, das Vertrauensniveau der Ressource zu erhöhen, Lücken aufzufüllen und die Peripherie der Lagerstätte zu testen.

Parallel hat Axo am Ziel El Tigre, einem rund 1.500 m langen und 500 m breiten Areal außerhalb der Ressourcengrenze von 2021, eine Zielgenerierungskampagne mit struktureller Kartierung und Rinnenproben (Channel Sampling) durchgeführt. Die Arbeiten profitieren von einem Labor vor Ort, das ursprünglich während der Produktionsphase installiert wurde. Zu den ermutigenden Rinnenergebnissen zählen 1,11 g/t Gold über 68,6 m (einschließlich 4,00 g/t über 12,2 m), 0,82 g/t Gold über 46,8 m (einschließlich 5,76 g/t über 4,9 m) sowie 6,24 g/t Gold über 5,4 m. Bohrungen bei El Tigre sollten unmittelbar anlaufen; das Ressourcenerweiterungsprogramm ist mit 5.000 m budgetiert und kann bei Erfolg ausgeweitet werden. Insgesamt verweist Axo auf vier mineralisierte Trends über 8 bis 15 km Länge und mehr als zwölf aussichtsreiche Explorationsziele mit über 10 km Streichlänge.

Ausblick

Der weitere Fahrplan ist klar strukturiert. Bei San Antonio steht die PEA im Mittelpunkt: P&E Mining Consultants erarbeiten die Studie auf Basis derselben Bohrdatenbank wie die pit-beschränkte Ressourcenschätzung aus dem Jahr 2021, aktualisieren jedoch die zugrunde gelegten Metallpreise – die Schätzung von 2021 beruhte auf einer Goldpreisannahme von 1.750 USD/Unze. Der Abschluss der PEA wird für das späte dritte Quartal 2026 erwartet und dürfte erstmals belastbare wirtschaftliche Eckdaten für einen möglichen Wiederanlauf liefern. Parallel laufen die Bohrprogramme bei Sapuchi und El Tigre, die sowohl die Ressourcenbasis verdichten als auch über die bisherige Ressourcengrenze hinaus erweitern sollen.

Bei La Huerta liegt der Schwerpunkt auf der Fortführung der Definition oberflächennaher Mineralisierung, der Erweiterung in die Tiefe und der Erkundung weiterer Ziele entlang des Trends. Da Axo nach den Finanzierungen Anfang 2026 nach eigenen Angaben gut kapitalisiert ist, verfügt das Unternehmen über mehrere voneinander unabhängige Katalysatoren – von Bohrergebnissen über die PEA bis zu möglichen Ressourcenaktualisierungen. Wie bei jedem Explorations- und Entwicklungsunternehmen hängt die Umsetzung von der weiteren Finanzierung, dem Studien- und Bohrverlauf sowie der Entwicklung der Metallpreise ab.

Management

Das Führungsteam und Board von Axo verbinden Kapitalmarkt-, Bergbau- und Rechtsexpertise mit ausgeprägter Mexiko-Verankerung. Jonathan Egilo (President & CEO, Director) ist seit Juni 2024 im Amt und bringt Erfahrung aus Bergbau und Kapitalmärkten mit; zuvor war er als Director und Equity Research Analyst bei Desjardins Capital Markets tätig und deckte dort Unternehmen von der Explorationsphase bis zu mittelgroßen Produzenten ab. Frühere Stationen waren National Bank Financial und Detour Gold (heute Teil von Agnico Eagle). Er hält einen Bachelor in Mining Engineering der Queen's University. Glenn Jessome (Executive Chair, Director) ist Wertpapieranwalt mit 25 Jahren Erfahrung im Kapitalmarkt des Rohstoffsektors, Gründungsaktionär von Silver Tiger Metals und Mitglied des TSXV National Advisory Committee; zudem war er an der Börsennotierung von GoGold Resources beteiligt.

Keith Abriel (CFO) ist ein erfahrener Finanzmanager mit 25 Jahren Erfahrung, der bereits als CFO mehrerer börsennotierter Unternehmen tätig war, darunter DHX Media sowie verschiedene Bergbau- und Explorationsgesellschaften; nach eigenen Angaben hat er über eine Milliarde Dollar an Kapital eingeworben und verfügt über umfangreiche M&A-Erfahrung. Doug Reid (Director) ist ehemaliger Partner von KPMG Canada, war dort unter anderem Atlantic Managing Partner und sitzt aktuell im Board der Halifax Port Authority.

Besonders relevant für die operative Umsetzung in Mexiko sind zwei Direktorinnen mit tiefer lokaler Verankerung. Karen Flores (Director) ist CEO der mexikanischen Bergbaukammer, die die Interessen der Bergbau- und Hüttenindustrie des Landes vertritt; sie wurde 2020 von Forbes Mexico als eine der 100 einflussreichsten Frauen Mexikos ausgezeichnet und war zuvor Leiterin der Unternehmens- und Regierungsbeziehungen der Mexiko-Division von Agnico Eagle. Lila Maria Bensojo-Arras (Director) ist Anwältin der mexikanischen Kanzlei EC Rubio mit Spezialisierung auf Gesellschaftsrecht, Bergbaurecht, Umweltregulierung sowie Sozial- und Governance-Fragen. Diese Personalien geben dem Unternehmen direkten Zugang zu Regulierungs-, Genehmigungs- und Stakeholder-Prozessen im Land.

Fazit

Axo Metals bietet eine zweigleisige Investmentstory, die hochgradige Kupferexploration mit einem fortgeschrittenen Goldentwicklungsprojekt kombiniert. Bei La Huerta liefern Bohr- und Oberflächenproben mit Gehalten von mehreren Prozent Kupfer – bis hin zu Spitzenwerten über 20 % in einzelnen Teilabschnitten – die Substanz einer frühen, aber gehaltsstarken Entdeckung. San Antonio ergänzt dieses Profil um eine bestehende Goldressource von rund 1,1 Mio. Unzen sowie rund 3,1 Mio. Unzen Silber und bringt mit der 2021 errichteten Verarbeitungsanlage und der umfassenden Standortinfrastruktur die Voraussetzungen für einen kapitalschonenden Wiederanlauf mit.

Die wesentlichen Werthebel sind damit klar umrissen: die Ressourcenverdichtung und -erweiterung bei San Antonio, die in Arbeit befindliche PEA als erste wirtschaftliche Standortbestimmung sowie die fortlaufende Definition und Ausweitung der Kupfermineralisierung bei La Huerta. Hinzu kommen ein erfahrenes, in Mexiko gut vernetztes Team und eine nach den Finanzierungen Anfang 2026 solide Kapitalausstattung.

Gleichwohl bleibt festzuhalten, dass sich Axo in einer Übergangsphase zwischen Exploration und Entwicklung befindet. Für La Huerta liegt noch keine Ressource vor, und für San Antonio steht die wirtschaftliche Bewertung über die PEA erst aus, sodass derzeit kein belastbares Cashflow-Modell existiert. Der Erfolg hängt vom Verlauf der Bohr- und Studienprogramme, der Finanzierungsfähigkeit und den Metallpreisen ab. Für Investoren, die ein diversifiziertes Engagement an der Schnittstelle von hochgradigem Kupfer und kurzfristig orientierter Goldentwicklung in einer etablierten Bergbau-Jurisdiktion suchen, stellt Axo Metals einen nachvollziehbar strukturierten und zugleich spekulativen Hebel dar.

Häufig gestellte Fragen

Was unterscheidet La Huerta von anderen Projekten?
La Huerta basiert auf einem operativen Testabbau: eine lokale Familie betrieb die Mine während drei bis vier Jahren mit einer Durchsatzleistung von 250 t/Tag und Erzgehalten von 4–5 % Cu. Diese Story liefert technische Sicherheit und Marktrelevanz.
Welche Bohrergebnisse wurden erzielt?
Highlights umfassen 5,0 % Cu über 13,7 m und 7,4 % Cu über 7,6 m. Tiefbohrungen bis 200 m bestätigen hohe Grade – beispielsweise 9,4 m mit 4,4 % Cu und ein Abschnitt von 3,2 m mit 21,4 % Cu.
Wie ist das Finanzierungs-Setup?
Im Juni 2025 wurde ein IPO auf TSXV unter dem „TSXV Passport“-Programm erfolgreich abgeschlossen. Es wurden 20,9 Mio. Einheiten zu CA$0,55 emittiert, etwa CA$11,5 Mio. Bruttoerlös, zusätzlich Over-Allotment und Warrants.
Was steht nun an?
Ein umfassendes 15.000 m Bohrprogramm beginnt noch 2025. Ziel ist die Ressourcendefinition über 5 km Strike und bis 350–400 m Tiefe. Regionale Zielgebiete entlang des Trends sollen analog erkundet werden.

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