In diesem Vortrag spricht Jeffrey Christian von der CPM Group über Goldstandards und erläutert, warum eine Rückkehr zum Goldstandard aus vielen Gründen unwahrscheinlich ist. Er beginnt mit einem Überblick über die aktuelle Marktlage bei Gold, Silber, Platin und Palladium und stellt fest, dass sich die Edelmetalle nach den starken Kursanstiegen zu Beginn des Jahres offenbar in einer Konsolidierungsphase befinden.
Anschließend wendet sich Jeff der allgemeineren geldpolitischen Frage zu: Ob goldgedeckte Währungssysteme in Zukunft wieder eingeführt werden könnten. Er erläutert, warum Goldstandards in der Vergangenheit wirtschaftliche Schwankungen, Depressionen, Inflation oder Währungszusammenbrüche nicht verhindert haben. Zwar bleibt Gold als Reservewährung wichtig, doch ist es im Verhältnis zum modernen globalen Finanzsystem zu unbedeutend, um als Grundlage für einen funktionsfähigen Währungsstandard zu dienen.
Die Diskussion befasst sich auch mit Goldkäufen der Zentralbanken, der Diversifizierung der Währungsreserven, dem Unterschied zwischen dem Besitz von Gold und der Rückkehr zu einem Goldstandard als Reservewährung sowie der Frage, warum eine solide politische und monetäre Führung wichtiger ist als die bloße Unterlegung der Währung mit Gold.
0:00 Ein ehrlicher Blick auf einen zukünftigen Goldstandard
1:06 Gold und Silber treten in eine Konsolidierungsphase ein
3:16 Handelsspannen für Silber, Platin und Palladium
6:11 Was die Geschichte über den Goldstandard lehrt
12:01 Zentralbanken, Goldreserven und Währungssysteme
17:52 Warum Gold für das moderne Finanzsystem zu unbedeutend ist