Laut Bergbaufinanzier Frank Giustra müssen die Kupferpreise deutlich steigen, um eine drohende Versorgungskrise zu bewältigen. Er erklärt, dass die Branche nicht genügend Großprojekte entwickle, um den künftigen Bedarf aufgrund der Elektrifizierung, der künstlichen Intelligenz und des weltweiten Infrastrukturausbaus zu decken.
In einem ausführlichen Interview mit „Top of Mine“ von MINING.COM warnt Giustra, dass nur noch eine Handvoll unerschlossener Kupferlagerstätten von Weltklasse übrig sind, prognostiziert eine neue Welle von Fusionen und Übernahmen im Bergbau und argumentiert, dass der Wettlauf um die Sicherung kritischer Mineralien zu einem geopolitischen Kampf zwischen den Großmächten geworden ist.
Kapitel:
00:19 Die Kupferversorgungskrise kommt schneller, als die Märkte erwarten
02:45 Warum den großen Kupferkonzernen die Optionen ausgehen
05:08 „Die alte Weltordnung ist tot“
07:32 Warum Giustra glaubt, dass ein Fusions- und Übernahmerausch im Kupferbereich bevorsteht
09:55 Zentralbanken wenden sich still und leise vom Dollar ab
12:16 Warum Giustra Gold als „neutrale Währung“ bezeichnet
15:18 Die 350-Billionen-Dollar-Schuldenfalle und warum die quantitative Lockerung zurückkehrt
18:14 „Sie werden euch durch Inflation ausrauben“
19:24 „Gold wird steigen“ – aber Giustra nennt keinen Preis
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