Avanti Gold (WKN A3ECT4 / CSE AGC) hat auf seinem Flaggschiffprojekt Misisi in der Demokratischen Republik Kongo ein groß angelegtes Bohrprogramm gestartet und läutet damit eine neue, spannende Phase der Exploration auf dem Projekt ein. Nach einer längeren Unterbrechung seit den letzten Bohrungen der Vorbesitzer wird das Goldprojekt Misisi jetzt durch Avanti mit insgesamt 42.000 Bohrmetern Bohrungen systematisch weiterentwickelt.
Für Avanti geht es dabei nicht nur um die Vergrößerung der bereits bekannten Ressource, sondern auch um die erstmalige oder erneute Überprüfung mehrerer hochrangiger Ziele entlang eines 55 Kilometer langen Goldgürtels. Damit verschiebt sich der Fokus von einem einzelnen Lagerstättenkern hin zu einer breiteren Distriktbetrachtung des gesamten Misisi-Systems.
Der Auftakt des Programms erfolgt mit zwei aktiven Diamantbohrgeräten auf dem Projektgelände. In den kommenden Wochen sollen sogar zwei weitere Geräte mobilisiert werden, sodass Avanti Gold die Arbeiten weiter beschleunigen kann. Das aktuelle Programm stellt damit die bislang umfangreichste Explorationskampagne der Unternehmensgeschichte dar. Für das Misisi-Goldprojekt ist dieser Schritt von besonderer Bedeutung, weil er die Grundlage dafür schaffen soll, die Dimension des bekannten Systems präziser zu erfassen und neue Zielbereiche erstmals durch Bohrungen zu testen.
Avanti Gold richtet den Blick auf Ressourcenausbau und neue Zielgebiete
Das Bohrprogramm auf Misisi ist in zwei Phasen gegliedert. In der ersten Phase steht die bestehende Ressource im Mittelpunkt. Avanti will diese nicht nur erweitern, sondern auch noch einmal aufwerten. Im Zentrum steht dabei die Lagerstätte Akyanga, die bereits über eine mit dem kanadischen Standard NI 43-101 konforme vermutete Ressource von 40,8 Millionen Tonnen mit 2,37 Gramm Gold pro Tonne verfügt. Daraus ergeben sich 3,1 Millionen Unzen Gold. Diese Ressource bildet aktuell den Ausgangspunkt für die nächste Entwicklungsstufe des Projekts.
Die zweite Phase des Programms geht über Akyanga hinaus und richtet sich auf weitere Zielgebiete entlang des Kibara Gold Belt. Dort sollen mindestens sechs hochrangige Ziele mit Bohrungen überprüft werden. Aus Sicht von Avanti Gold ist das ein entscheidender Schritt, weil diese Bereiche bislang nicht erbohrt wurden oder in der Vergangenheit nicht systematisch weiterverfolgt worden sind. Das Unternehmen verbindet damit die Erwartung, die größere geologische Reichweite von Misisi sichtbar zu machen.
Gerade diese Kombination aus Ressourcenerweiterung und Test neuer Zielzonen ist für die Einordnung des Programms wichtig. Misisi wird damit nicht nur als einzelne Lagerstätte betrachtet, sondern als zusammenhängendes Goldsystem in einem strukturell aussichtsreichen Gürtel. Die geplanten 42.000 Meter sollen diese Sichtweise nun mit neuen Daten unterlegen.
Misisi rückt als Goldsystem im Kibara-Gürtel stärker in den Fokus
Das Misisi-Goldprojekt liegt in einem 55 Kilometer langen Abschnitt des Kibara Gold Belt. Avanti Gold beschreibt dieses Gebiet als aussichtsreich und zugleich weitgehend unerforscht. Genau daraus ergibt sich die strategische Relevanz des aktuellen Programms. Die bekannte Ressource bei Akyanga liefert zwar bereits einen klaren Ankerpunkt, doch das eigentliche Potenzial des Projekts könnte nach Unternehmenssicht darüber hinausreichen.
CEO Mohamed Cisse hebt hervor, dass Misisi zu den bedeutenderen unentwickelten Goldsystemen in der DR Kongo zähle. Zugleich betont er, dass die Wiederaufnahme der Bohrungen nach fast einem Jahrzehnt ohne wesentliche Aktivitäten einen Wendepunkt markiere. Diese Aussage ordnet die laufenden Arbeiten zeitlich und operativ ein: Avanti Gold beginnt nicht mit einem kleinen Ergänzungsprogramm, sondern mit einer Kampagne, die an eine längere Phase geringer Bewegung anschließt und einen neuen Datenzyklus für das Projekt eröffnen soll.
Besonders relevant ist dabei, dass die neuen Zielbereiche auf breiterer Ebene über den gesamten Goldgürtel verteilt liegen. Wenn sich die Mineralisierung nicht nur in Akyanga, sondern auch an weiteren Standorten bestätigt, würde das die Projektwahrnehmung verändern. Für Avanti Gold geht es deshalb nicht allein um zusätzliche Unzen, sondern um die Frage, wie groß und wie zusammenhängend das Misisi-System tatsächlich ist.
Vier Bohrgeräte sollen das Tempo der Arbeiten erhöhen
Der operative Umfang des Programms zeigt, dass Avanti Gold die Arbeiten in Misisi zügig vorantreiben will. Aktuell sind zwei Diamantbohrgeräte im Einsatz, zwei weitere sollen in den nächsten Wochen hinzukommen. Mit vier Bohrgeräten auf dem Projekt wäre es möglich, parallel an der Ressourcenerweiterung und an neuen Zielzonen zu arbeiten. Das könnte den Informationsfluss über das Jahr 2026 hinweg deutlich erhöhen.
Avanti Gold kündigt an, Ergebnisse fortlaufend im Laufe des Jahres 2026 zu veröffentlichen. Für die weitere Entwicklung des Projekts ist das wichtig, weil die einzelnen Resultate nicht isoliert betrachtet werden dürften. Vielmehr werden sie Schritt für Schritt zeigen müssen, wie sich die bekannte Akyanga-Lagerstätte entwickelt und ob die weiteren Zielbereiche entlang des Kibara-Goldgürtels ähnliche oder neue mineralisierte Muster erkennen lassen.
Mit dem Start dieses Programms beginnt für Avanti Gold auf Misisi eine Phase, in der die geologische Grundlage des Projekts deutlich erweitert werden soll. Die bestehende Ressource von 3,1 Millionen Unzen Gold bietet bereits eine klare Basis. Das nun angelaufene Bohrprogramm soll darüber hinaus klären, wie groß das Potenzial entlang des 55 Kilometer langen Gürtels tatsächlich ist. Damit wird Misisi im Jahr 2026 zu einem Projekt, bei dem Ressourcenausbau und Distriktexploration eng miteinander verknüpft sind.
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