Goliath Resources Limited (TSX-V: GOT | OTCQX: GOTRF | FSE: B4IF) meldet einen starken Auftakt in die Bohrsaison 2026: Erste Bohrungen im Südwestbereich des Surebet-Systems haben die Bonanza-Zone um 750 Meter und die Golden-Gate-Zone um 600 Meter erweitert. Beide Zonen bleiben weiterhin offen. Wichtig für die Einordnung: Die Analyseergebnisse stehen für sämtliche bislang 2026 abgeschlossenen Bohrlöcher noch aus – die Meldung basiert auf geologischen Beobachtungen am Bohrkern.
Bonanza-Zone: 750 Meter Erweiterung nach Südwesten
Mehrere Step-out-Abschnitte haben die Bonanza-Zone um 750 Meter nach Südwesten ausgeweitet. Die erweiterte Zone weist damit eine Streichlänge von 1,8 Kilometern in NW-SE-Richtung sowie 1,8 Kilometern in NE-SW-Richtung auf und bleibt weiterhin offen für weitere Erweiterungen.
Die Vererzung in den neu erschlossenen Bereichen ist durch Sphalerit und Pyrrhotin in breiten Intervallen von bis zu 11,35 Metern charakterisiert, die aus gescherter Quarz-Sulfid-Brekzie bestehen. Bislang enthielt die Bonanza-Zone fünf Erzkörper (Lodes) mit einer Mächtigkeit von bis zu 19 Metern und einer kombinierten Mächtigkeit von bis zu 27 Metern. Der bisherige Spitzenabschnitt lag bei 8,35 g/t Goldäquivalent (8,31 g/t Gold und 2,30 g/t Silber) über 23,00 Meter aus Bohrloch GD-24-280.
Golden-Gate-Zone: 400 Meter nach Süden, 200 Meter nach Norden
Ebenfalls durch mehrere Step-out-Abschnitte wurde die Golden-Gate-Zone um 400 Meter nach Süden und 200 Meter nach Norden erweitert – in Summe also um 600 Meter. Die erweiterte Zone erstreckt sich nun über 1,6 Kilometer in Ost-West- und 1,5 Kilometer in Nord-Süd-Richtung und bleibt ebenfalls offen.
Die Vererzung in den erweiterten Abschnitten zeigt sich als zahlreiche Adern- und Äderchenscharen in andesitischen Vulkaniten, mineralisiert mit mit bloßem Auge sichtbarem Gold (VG-NE), Sphalerit, Galenit und Pyrrhotin sowie Spuren von Pyrit und Chalkopyrit. Zum Vergleich: Die Golden-Gate-Zone umfasste bislang 18 Erzkörper mit einer Mächtigkeit von bis zu 14 Metern (kombiniert bis zu 49 Meter) und lieferte Spitzenabschnitte von 34,52 g/t Goldäquivalent (34,47 g/t Gold und 3,96 g/t Silber) über 39,00 Meter aus Bohrloch GD-24-260.
Sichtbares Gold in sechs von zehn Bohrlöchern
In sechs von zehn im Jahr 2026 gebohrten Löchern wurde in mehreren Adern und Scherzonen sichtbares Gold angetroffen – ein Befund, der die Kontinuität der Vererzung innerhalb des weiterhin weit offenen Surebet-Systems untermauert. Sämtliche 2026 abgeschlossenen Bohrlöcher haben Quarz-Sulfid-Vererzung durchteuft, die im Surebet-System generell mit hochgradiger Goldvererzung korrespondiert.
Erwähnenswert ist Bohrloch GD-26-418 aus der Surebet-Zone: Es durchteufte zwei separate Quarzbrekzien-Intervalle von 11,11 Metern und 3,30 Metern, jeweils mit mehreren Vorkommen von sichtbarem Gold in Verbindung mit massiver bis dendritischer Sulfidvererzung.
Ein editorischer Hinweis: So beeindruckend die Bilder von sichtbarem Gold auch sind – sie erlauben keinen Rückschluss auf tatsächliche Gehalte. Die Assays für alle 2026 abgeschlossenen Bohrlöcher stehen noch aus. Auch Großaktionär Kevin Smith räumte in seinem Statement offen ein, dass die Ergebnisse bislang primär visueller Natur seien.
Zehn von 107 Bohrlöchern abgeschlossen – 50.000-Meter-Programm
Vom geplanten Programm sind bislang 10 von 107 Bohrlöchern mit insgesamt 4.983 Metern abgeschlossen. Das vollständig finanzierte Programm 2026 umfasst rund 50.000 Meter systematischer Bohrungen mit letztlich sieben Bohrgeräten (aktuell sind fünf im Einsatz). Ziel ist es, die bekannte Vererzung lateral und in die Tiefe auszuweiten sowie die potenzielle Lage der sogenannten Motherlode-Feeder-Quelle – der vermuteten magmatischen Ursprungsintrusion des Goldsystems – zu testen. Der Fokus der Erweiterungsbohrungen liegt auf der Ausdehnung von Bonanza und Golden Gate nach Osten und Nordosten sowie der Erweiterung der Surebet-Zone nach Westen.
Zum Einsatz kommt dabei unter anderem Richtbohren (Directional Drilling), bei dem mehrere Bohrlöcher von einem einzigen Mutterloch abgezweigt werden. Das spart Zeit und Kosten und erhöht die Zielgenauigkeit – bislang wurden nach Unternehmensangaben mit dieser Methode alle Bohrziele erfolgreich getroffen.
CEO Roger Rosmus: 100 % Trefferquote seit der Entdeckung
Gründer und CEO Roger Rosmus verwies auf zwei Kernziele der Kampagne 2026: erstens die intensive Bebohrung des Bereichs, in dem Surebet, Bonanza und Golden Gate zusammentreffen (Scharnierzonen), der konstant hochgradige Goldvererzung zeige und aus Sicht des Unternehmens eines Tages ein idealer Ausgangspunkt für einen Bergbaubetrieb sein könnte; zweitens die Exploration neuer Bereiche, die die bekannte Ausdehnung der Vererzung erweitern.
Bemerkenswert ist die von Rosmus genannte Bilanz: Seit der Erstentdeckung wurden über 156.000 Meter gebohrt – mit einer 100-prozentigen Trefferquote in einer Serie gestapelter Erzkörper und einem Anteil von 92 Prozent (355 von 386 Bohrlöchern) mit sichtbarem Gold. Jedes Bohrjahr habe die Entdeckungen wachsen lassen und mehrere positive Überraschungen gebracht.
Auch Kevin Smith, Gründer und CEO von Crescat Capital und strategischer Investor, bekräftigte seine Unterstützung: Goliath zähle weiterhin zu den Top-Ten-Beteiligungen der privaten Fonds von Crescat. Das vollständig finanzierte 50.000-Meter-Programm mit sieben Bohrgeräten sei genau der richtige Weg.
Das Surebet-System im Überblick
Das aktualisierte geologische Modell identifiziert innerhalb der 1,8 Quadratkilometer großen Surebet-Entdeckung fünf primäre goldreiche Zonen: Bonanza, Surebet, Golden Gate, Whopper und Eldorado. Zusammen umfassen sie 46 goldreiche, gestapelte Erzkörper sowie zugehörige vertikale Gänge eozänen Alters. Sämtliche Zonen bleiben offen.
Die Spitzenabschnitte der einzelnen Zonen können sich sehen lassen: Surebet mit 21,08 g/t Goldäquivalent über 23 Meter, Golden Gate mit 34,52 g/t über 39 Meter, Whopper mit 32,67 g/t über 4 Meter, Eldorado mit 13,93 g/t über 5,75 Meter und die goldreichen Gänge mit 12,03 g/t über 10 Meter. 100 Prozent der vor der Saison 2026 abgeschlossenen Bohrlöcher innerhalb der Surebet-Entdeckung haben Goldvererzung durchteuft – bei über 1.500 Durchstoßpunkten.
Hinzu kommt eine überzeugende Metallurgie: Tests an einer Kompositprobe ergaben durch eine Kombination aus einfacher Schwerkraftabscheidung und Flotation Ausbeuten von 92,2 % für Gold, 86,5 % für Silber, 94,2 % für Blei und 96,9 % für Zink. Allein über Schwerkraft – also ohne Zyanidlaugung – wurden 48,8 % des Goldes gewonnen. Schädliche Elemente wurden bislang nicht festgestellt.
Über das Golddigger-Projekt und Goliath Resources
Das zu 100 % unternehmenseigene Golddigger-Projekt umfasst 91.518 Hektar in einem hochprospektiven geologischen Umfeld des Eskay-Rifts, innerhalb von drei Kilometern zur sogenannten Red Line im Golden Triangle von British Columbia. Diese Region beherbergt einige der bedeutendsten Goldminen Kanadas, darunter Eskay Creek, Premier und Snip. Goliath kontrolliert 56 Kilometer der Red Line.
Infrastrukturell ist das Projekt gut aufgestellt: Es liegt an der Gezeitenlinie mit direktem Bargen-Zugang nach Prince Rupert (190 Kilometer), in der Nähe der Ortschaft Kitsault mit genehmigtem Mühlenstandort auf Privatgrund. Die Dolly Varden Silver Mine Road verläuft nur sieben Kilometer östlich der Surebet-Entdeckung, Hochspannungsstrom liegt 25 Kilometer entfernt.
Goliath schloss 2025 mit 64.364 Metern die bis dato größte Bohrkampagne der Firmengeschichte ab und ist für ein ähnlich großes Programm 2026 vollständig finanziert. Zu den strategischen Ankeraktionären zählen Crescat Capital, eine Global Commodity Group (Singapur), McEwen Inc., Waratah Capital Advisors sowie Rob McEwen, Eric Sprott und Larry Childress.
Fazit: Goliath Resources startet mit einer klaren Ansage in die Saison: 750 Meter Erweiterung auf Bonanza, 600 Meter auf Golden Gate, sichtbares Gold in sechs von zehn Bohrlöchern – und beide Zonen weiterhin offen. Die eigentliche Bewährungsprobe steht allerdings noch aus, denn sämtliche Assays des laufenden Programms sind noch ausstehend. Angesichts von erst zehn abgeschlossenen von 107 geplanten Bohrlöchern und einem vollständig finanzierten 50.000-Meter-Programm mit prominenter Aktionärsbasis dürfte der Nachrichtenfluss über den Rest des Jahres jedoch dicht bleiben.
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