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Nach US-Inflationsdaten: Starker Dollar drückt Gold und Silber!

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Nach US-Inflationsdaten: Starker Dollar drückt Gold und Silber!

Unerwartet hartnäckige US-Verbraucherpreise für September haben einen deutlichen Preisrückgang bei Gold und Silber ausgelöst und die Zinserwartungen an den Finanzmärkten neu kalibriert. Mit einer Jahresrate von 3,7 Prozent übertraf der Verbraucherpreisindex (CPI) sowohl die Markterwartung von 3,6 Prozent als auch das August-Niveau von 3,4 Prozent, während die Lebenshaltungskosten im Monatsvergleich um 0,6 Prozent zulegten.

Federal Reserve: Energiepreise treiben US-Inflation über Markterwartung

Hauptverantwortlich für den erneuten Teuerungsschub war der Energiesektor, der die Kernrate überschattete und den geldpolitischen Handlungsdruck auf die US-Notenbank aufrechterhält.

Die Inflationskennzahlen und Marktreaktionen im Detail:

  • Gesamt-CPI über den Prognosen: Ein Anstieg von 0,6 Prozent zum Vormonat trieb die jährliche Teuerung auf 3,7 Prozent (Prognose: 3,6 Prozent; Augustwert: 3,4 Prozent).
  • Preistreiber Treibstoff und Strom: Benzin verteuerte sich sprunghaft um 9,1 Prozent, wodurch der übergeordnete Energiepreisindex um 5,2 Prozent anzog.
  • Kerninflation legt moderat zu: Die Teuerung ohne die volatilen Posten Energie und Nahrungsmittel stieg um 0,3 Prozent gegenüber August beziehungsweise 2,6 Prozent im Jahresvergleich.
  • Rendite- und Währungsdruck: Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen verharrte im Bereich von 5,2 Prozent, während der US-Dollar-Index trotz eines leichten Rücksetzers gegenüber seinem 18-Monats-Hoch vom Montag weiterhin auf hohem Niveau notierte.

Fester US-Dollar und Zinsausblick belasten die Edelmetallmärkte

Die jüngsten Daten bestärken die Marktteilnehmer in ihrer Einschätzung, dass die Fed ihren Straffungskurs im Dezember mit einer weiteren Zinsanhebung fortsetzen könnte. Zwar gilt ein Zinsschritt auf der Oktober-Sitzung weiterhin nicht als Basisszenario, doch belegte bereits das jüngste Sitzungsprotokoll der Notenbank, dass die Mehrheit der Währungshüter noch im laufenden Jahr mit einem zusätzlichen Zinsschritt rechnet.

In Verbindung mit Anleiherenditen von über fünf Prozent und der anhaltenden Währungsstärke des US-Dollars erhöhte diese Perspektive die Opportunitätskosten der zinslosen Edelmetallhaltung unmittelbar, was die jüngste Konsolidierung im Goldpreis festigte. Auch der Silberpreis gab deutlich nach.

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