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GOLDINVEST
ESGold Aktie

ESGold

CSE: ESAU ISIN: CA29643L2049 WKN: A3ET93

ESGold Corp. entwickelt mit Montauban in Québec ein Projekt, das auf der Wiederaufbereitung historischer Bergbau-Rückstände basiert und damit einen Weg zu kurzfristiger Produktion eröffnen soll. Parallel zur Inbetriebnahme der Verarbeitungsanlage treibt das Unternehmen die Exploration des umliegenden, historisch polymetallischen Bergbaudistrikts voran. Eine 2025 veröffentlichte PEA sowie ein laufendes Bohrprogramm sollen das Verständnis des Gold-Silber-Systems weiter schärfen.

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Investment Highlights

  • Vollständig genehmigtes Tailings-Reprocessing-Projekt in Québec: Montauban verfügt über sämtliche Genehmigungen für Bau und Betrieb und ist nach Unternehmensangaben bis zur Inbetriebnahme und ersten Produktion durchfinanziert.
  • Kurzfristiger Produktionsstart angestrebt: Das Mühlengebäude mit einer Auslegungskapazität von 1.000 Tonnen pro Tag ist fertiggestellt, die Inbetriebnahme läuft; zentrale Verarbeitungsausrüstung wurde bereits am Standort angeliefert.
  • Attraktive PEA-Kennzahlen: Die Vorläufige Wirtschaftlichkeitsstudie (PEA) 2025 weist eine Pre-Tax IRR von 105 %, einen Pre-Tax NPV (5 %) von 44,5 Mio. sowie eine Amortisationsdauer von unter zwei Jahren aus – bei Preisannahmen von 2.900 US$/oz Gold und 32 US$/oz Silber.
  • District-Scale-Explorationspotenzial: Ein integriertes 3D-Modell über rund 70 km², gestützt auf 1.637 Bohrlöcher und 1.707 regionale Mehrelement-Proben, definiert einen mineralisierten Korridor mit etwa 900 m Tiefenerstreckung und über 2 km Streichlänge.
  • Deutlich erweiterte Landposition: 485 Claims mit rund 244 km² (24.414 Hektar) im historischen Montauban-Bergbaucamp.
  • ESG als Teil des Geschäftsmodells: Rückgewinnung von Edelmetallen aus historischen Bergbaualtlasten, Stabilisierung des Restmaterials, Nutzung von Québecer Wasserkraft und die langfristige Vision einer „Zero-Waste-Mine".

Unternehmen & Strategie

ESGold Corp. (CSE: ESAU, FRA: Z7D, WKN: A3ET93) ist ein kanadisches Bergbauunternehmen mit Sitz in Québec, das sich auf die Entwicklung des Montauban Gold-Silber-Projekts im Portneuf County konzentriert. Das Unternehmen, das bis zur Umbenennung im Jahr 2022 unter dem Namen Secova Metals Corp. firmierte, verfolgt einen Ansatz, der sich von klassischen Explorations-Juniors deutlich unterscheidet: Statt zunächst jahrelang zu bohren und anschließend ein Minenprojekt von Grund auf zu genehmigen und zu bauen, setzt ESGold auf die Wiederaufbereitung historischer Bergbaurückstände – mit dem Ziel, vergleichsweise rasch in Produktion zu gehen.

Dieses „Tailings-to-Cash"-Modell bildet den Kern der Unternehmensstrategie. Historische Tailings – also Rückstände früherer Verarbeitungszyklen – liegen bereits an der Oberfläche, müssen nicht abgebaut oder gesprengt werden und erfordern keinen Untertagebetrieb. Das reduziert sowohl die Kapitalintensität als auch das technische Ausführungsrisiko erheblich. Gleichzeitig adressiert das Verfahren eine bestehende Umweltaltlast, was den Genehmigungsprozess in einer bergbaufreundlichen Jurisdiktion wie Québec begünstigt.

Die zweite Säule der Strategie ist Exploration im Distriktmaßstab. ESGold verfolgt einen parallelen Zwei-Phasen-Ansatz: Phase 1 umfasst die Produktion aus den historischen Tailings, Phase 2 die systematische Erkundung des weiteren Montauban-Distrikts. Die Idee dahinter ist naheliegend und für Investoren relevant: Die aus der Produktion generierten Mittelzuflüsse sollen die Exploration mitfinanzieren. Damit will das Unternehmen die Abhängigkeit von Eigenkapitalfinanzierungen reduzieren und die Verwässerung der bestehenden Aktionäre begrenzen – ein Punkt, der im Juniorbergbau häufig über den langfristigen Erfolg einer Aktienstory entscheidet.

Bis dato hat ESGold nach eigenen Angaben mehr als 20 Millionen in die Entwicklung von Montauban investiert. Die Kapitalstruktur umfasst (Stand September 2026) 111.521.090 ausstehende Aktien, 38.072.971 Warrants mit einem durchschnittlichen Ausübungspreis von rund 0,72 sowie 5.494.000 Optionen, woraus sich eine voll verwässerte Aktienzahl von 155.088.007 ergibt. Die Aktionärsstruktur ist laut Unternehmenspräsentation vergleichsweise konzentriert: rund 30 % entfallen auf Friends & Affiliates, 25 % auf Family Offices, 8 % auf institutionelle Investoren und 7 % auf das Management; der Public Float liegt bei etwa 30 %.

Marktumfeld: Gold und Silber als monetäre Metalle

Die Wirtschaftlichkeit von Montauban hängt maßgeblich von den Gold- und Silberpreisen ab. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, dass die PEA 2025 mit Annahmen von 2.900 US$/oz Gold und 32 US$/oz Silber gerechnet hat – Werte, die von den aktuellen Marktpreisen nach Unternehmensangaben deutlich übertroffen werden. Da die Studie bereits bei diesen konservativeren Annahmen eine Pre-Tax IRR von 105 % ausweist, bietet das aktuelle Preisumfeld eine entsprechende Hebelwirkung auf die Projektökonomie.

Strukturell verweist das Unternehmen auf die klassische Rolle von Gold und Silber als monetäre Metalle und Wertspeicher in Phasen wirtschaftlicher Unsicherheit. Nachfrageseitig spielen dabei mehrere Faktoren zusammen: anhaltende Goldkäufe der Zentralbanken, industrielle Silbernachfrage aus Elektronik und erneuerbaren Energien sowie Investitionsnachfrage in einem inflationär geprägten Umfeld. Für ein Projekt mit einem signifikanten Silberanteil – die Tailings-Ressource enthält deutlich mehr Silber- als Goldunzen – ist insbesondere die Doppelrolle des Silbers als Industrie- und Edelmetall relevant.

Hinzu kommt der Standortfaktor. Québec zählt seit Jahrzehnten zu den etabliertesten Bergbaujurisdiktionen weltweit. Montauban liegt rund 80 km von Québec City und etwa 60 km von Trois-Rivières entfernt, mit entsprechend guter Infrastrukturanbindung, verfügbarem Fachpersonal und Zugang zu kostengünstiger Wasserkraft. Letzteres ist nicht nur ein Kostenvorteil, sondern auch ein ESG-Argument, da der CO₂-Fußabdruck gegenüber fossil versorgten Standorten deutlich geringer ausfällt.

Projektportfolio

Montauban Gold-Silber-Projekt – Überblick

Montauban ist das Flaggschiff- und derzeit einzige Projekt von ESGold. Der Standort im Montauban Township blickt auf eine mehr als hundertjährige Bergbaugeschichte zurück. Zwischen 1913 und 1944 wurden hier 77.000 t Zink, 24.000 t Blei, 40.000 oz Gold und 4.000.000 oz Silber produziert. In einer zweiten Phase von 1948 bis 1955 kamen 39.600 t Zink, 15.600 t Blei, 16.876 oz Gold und 2.647.517 oz Silber hinzu. Von 1983 bis 1990 wurden schließlich 92.553 oz Gold und 323.376 oz Silber gewonnen.

Abb. 1: Lageplan des Montauban-Projekts

Dieser historische Kontext ist für die Investmentstory zentral: Die früheren Betreiber konzentrierten sich überwiegend auf die Basismetalle Zink und Blei. Die Edelmetalle fielen gewissermaßen als Nebenprodukt an – mit entsprechend niedrigen Ausbringungsraten nach den Verarbeitungsstandards der damaligen Zeit. Genau dieses zurückgelassene Gold und Silber in den Tailings bildet heute die Ressourcenbasis für ESGold.

Ressourcen und Wirtschaftlichkeit

Die PEA 2025 (Stichtag September 2025) weist für die Tailings eine angezeigte (Indicated) Mineralressource von 603.700 t mit 0,40 g/t Gold und 31,45 g/t Silber aus, entsprechend 6.950 enthaltenen Unzen Gold und 470.050 enthaltenen Unzen Silber. Hinzu kommt eine abgeleitete (Inferred) Ressource von 319.300 t mit 0,41 g/t Gold und 36,93 g/t Silber bzw. 3.800 oz Gold und 291.200 oz Silber.

Als zusätzliche Wertkomponente enthält das Projekt eine Mica-Nebenproduktressource (Glimmer, abgeleitet): Anacon Lead 1 mit 571.900 t bei 9 % Mica (51.500 t Mica) sowie Tetreault 2 mit 142.900 t bei 4 % Mica (5.700 t Mica) – insgesamt 714.800 t mit rund 57.200 t Mica. Die im Wirtschaftsmodell unterstellten metallurgischen Ausbringungsraten liegen bei 89,3 % für Gold und 77 % für Silber.

Daraus ergeben sich die bereits genannten Eckdaten: 105 % Pre-Tax IRR, 44,5 Mio. Pre-Tax NPV bei 5 % Diskontierung und eine Amortisation in weniger als zwei Jahren. Für ein Projekt dieser Größenordnung sind das robuste Kennzahlen, die primär aus der geringen Kapitalintensität des Tailings-Ansatzes resultieren.

Daneben existiert eine historische, nicht NI 43-101-konforme Angabe zur Oberflächenpfeiler-Mineralisierung: North Zone 274.500 t mit 2,80 g/t Au und 15 g/t Ag, South Zone 114.473 t mit 6,10 g/t Au und 94 g/t Ag, in Summe 388.973 t mit 3,76 g/t Au und 38,33 g/t Ag. Diese Zahlen sind nicht als Mineralressource zu werten, illustrieren jedoch das Gehaltsniveau im unmittelbaren Minenumfeld.

Verarbeitung und Inbetriebnahme

Die Aufbereitung erfolgt über einen Merrill-Crowe-Hydrometallurgie-Kreislauf: Laugung, Zinkfällung und anschließende Doré-Produktion vor Ort. Das Mühlengebäude mit einer Kapazität von 1.000 Tonnen pro Tag ist fertiggestellt. Im Juni 2026 traf der Doré-Schmelzofen am Standort ein, im September 2026 folgten weitere Schlüsselkomponenten der Verarbeitungsausrüstung. Ein technischer Validierungsbesuch in China im Juli 2026 diente der Abnahme zentraler Ausrüstungsteile.

Auf der Vermarktungsseite hat ESGold im Mai 2026 eine verbindliche Abnahmevereinbarung für Gold- und Silber-Doré mit Ocean Partners abgeschlossen. Damit ist der Absatzweg für die künftige Produktion vertraglich abgesichert – ein wichtiger De-Risking-Schritt auf dem Weg vom Entwickler zum Produzenten.

Exploration im Distriktmaßstab

Parallel zur Inbetriebnahme hat ESGold die Explorationsseite deutlich ausgebaut. Die Landposition wurde auf 485 Claims mit rund 244 km² erweitert; im Juli 2026 wurde eine definitive Vereinbarung zum Erwerb strategischer Montauban-Claims unterzeichnet, ebenfalls im Juli 2026 erteilte die Regierung von Québec die Explorationsgenehmigung.

Im September 2026 stellte das Unternehmen ein erweitertes ANT-2-Survey und ein integriertes geologisches 3D-Modell über rund 70 km² vor. Grundlage bilden 1.637 historische Bohrlöcher und 1.707 regionale Mehrelement-Proben. Das Modell identifiziert einen mineralisierten Korridor mit einer Tiefenerstreckung von etwa 900 m und mehr als 2 km Streichlänge – ein deutlich größerer systemischer Rahmen, als die historischen Grubenbaue vermuten ließen.

Am 3. September 2026 startete ein 5.000-Meter-Diamantbohrprogramm über 29 geplante Bohrlöcher. Bereits am 24. September 2026 meldete das Unternehmen, dass bei Überschreiten der 2.000-Meter-Marke mehrere sulfidführende Intervalle durchteuft wurden – ein erster ermutigender Hinweis, dessen Analyseergebnisse abzuwarten bleiben.

Abb. 2: 3D-Modell des mineralisierten Korridors bei Montauban

ESG und regionale Verankerung

Der Unternehmensname ist Programm: ESGold integriert Umweltsanierung direkt in das operative Modell. Die Rückgewinnung von Gold und Silber aus historischen Tailings geht mit der Stabilisierung des verbleibenden Materials einher und reduziert damit den Umweltfußabdruck einer bestehenden Bergbaualtlast. Nach der Neutralisierung sollen die verarbeiteten Rückstände als Bauaggregate oder in anderen industriellen Anwendungen weiterverwendet werden – ein zirkuläres Ressourcenmodell, das das Unternehmen langfristig zur Vision einer „Zero-Waste-Mine" ausbaut.

Hinzu kommen der Einsatz von Wasserkraft aus dem Québecer Netz und die regionale Wertschöpfung: Rund 30 Arbeitsplätze werden nach Unternehmensangaben durch das Projekt geschaffen.

Ausblick

Die kommenden Monate dürften für ESGold entscheidend sein. Im Mittelpunkt steht der Abschluss der Inbetriebnahme und der Übergang in den regulären Betrieb der 1.000-Tonnen-pro-Tag-Anlage. Mit der Doré-Abnahmevereinbarung, dem installierten Schmelzofen und den eingetroffenen Verarbeitungskomponenten sind die wesentlichen Voraussetzungen geschaffen. Der erste Doré-Guss wäre der sichtbarste Meilenstein auf dem Weg vom Entwickler zum Produzenten.

Parallel laufen die Ergebnisse des 5.000-Meter-Bohrprogramms ein. Sollte sich das im 3D-Modell skizzierte Bild eines größeren, zusammenhängenden Gold-Silber-Systems unterhalb und rund um die historischen Grubenbaue bestätigen, entstünde neben dem kurzfristigen Cashflow-Asset eine zweite, potenziell deutlich größere Werttreiberkomponente.

Für Investoren ergibt sich daraus ein Profil mit zwei weitgehend unabhängigen Katalysatoren: operative Meilensteine auf der Produktionsseite und Bohrergebnisse auf der Explorationsseite. Gelingt die angestrebte Selbstfinanzierung der Exploration aus dem operativen Cashflow, würde dies den Verwässerungsdruck spürbar verringern – ein struktureller Vorteil gegenüber reinen Explorationsgesellschaften.

Management

Die Führungsmannschaft kombiniert Kapitalmarkt-Expertise mit operativer Bergbauerfahrung in Québec.

Gordon Robb (CEO & Director) bringt über ein Jahrzehnt Erfahrung in Kapitalmärkten, Unternehmensentwicklung und im Bergbausektor mit. Zuvor war er in Senior-Positionen bei ICAP, BGC Partners und der TMX Group tätig sowie als Business-Development- und IR-Manager bei Scottie Resources Corp. Er hält einen BBA in Finance and Economics der Thompson Rivers University.

Paul Mastantuono (COO & Director) verantwortet die Projektumsetzung und operative Entwicklung bei Montauban und koordiniert Bau, Engineering und Betriebsplanung.

Jason Tong (CFO) verfügt über mehr als 15 Jahre Erfahrung mit börsennotierten Unternehmen an TSX, TSXV und Nasdaq. Er war zuvor CFO von Pathway Capital Ltd. und Senior Auditor bei Deloitte & Touche LLP.

Pierre-Marc Gagnon, P.Eng. (Operations Director), im Juni 2026 berufen, bringt operative und technische Erfahrung aus Tagebau- und Untertagebergbau, Exploration, Bohrungen und Projektentwicklung mit – unter anderem von Dhilmars Éléonore-Mine sowie von Agnico Eagle, Newmont, FTE Drilling und G.E.T.T. Gold.

Peter Espig (Director) verfügt über umfangreiche Erfahrung in internationalen Kapitalmärkten und hat Private-Equity- und Pre-IPO-Transaktionen im Volumen von über 2,0 Mrd. US-Dollar strukturiert. Zuvor war er VP bei Goldman Sachs Japan und Olympus Capital. Er hält einen BA der University of British Columbia und einen MBA der Columbia Business School.

André Gauthier (Director) blickt auf über 47 Jahre Erfahrung in der Bergbauexploration in mehr als 35 Ländern zurück, unter anderem bei SOQUEM, Falconbridge Ltd., Noramco und Cambior Inc. Er war President von Maxy Gold Corp. und hält einen BSc in Geology Engineering sowie einen MSc der UQAC in Chicoutimi, Québec.

Ergänzt wird das Team durch Edmond St-Jean (Engineering Consultant), metallurgischer Ingenieur mit über 30 Jahren Erfahrung in Mineralverarbeitung und Anlagenbetrieb, sowie Claude Duplessis, P.Eng. (Independent Qualified Person), President und Gründer von GoldMinds Geoservices Inc. und zuvor Eigentümer von Geostat Systems International Inc.

Fazit

ESGold Corp. präsentiert sich als Unternehmen an der Schwelle vom Entwickler zum Produzenten – und damit an jenem Punkt im Lebenszyklus eines Rohstoffunternehmens, der historisch häufig mit einer Neubewertung einhergeht. Die Kombination aus einem vollständig genehmigten, nach Unternehmensangaben bis zur ersten Produktion finanzierten Tailings-Projekt und einem parallel laufenden Explorationsprogramm im Distriktmaßstab verbindet zwei Risikoprofile, die sich gegenseitig ergänzen: planbare, kapitalschonende Produktion auf der einen, Explorationsoptionalität auf der anderen Seite.

Die PEA-Kennzahlen – 105 % Pre-Tax IRR, 44,5 Mio. NPV, Payback unter zwei Jahren – basieren auf Metallpreisannahmen, die inzwischen von den Marktpreisen übertroffen werden. Das Projekt ist in absoluten Zahlen überschaubar, doch gerade die geringe Kapitalintensität ist der Hebel: Mehr als 20 Millionen wurden bereits investiert, die Mühle steht, der Doré-Abnehmer ist vertraglich gebunden.

Das eigentliche Aufwärtspotenzial liegt im zweiten Baustein. Das integrierte 3D-Modell über 70 km² mit einem mineralisierten Korridor von rund 900 m Tiefe und über 2 km Streichlänge deutet darauf hin, dass die historischen Betreiber mit ihrem Fokus auf Zink und Blei möglicherweise nur einen Teil des Systems erfasst haben. Die laufenden 5.000 Bohrmeter werden erste belastbare Hinweise liefern.

Risiken bestehen – wie bei jedem Unternehmen dieser Größenordnung – in der technischen Umsetzung der Inbetriebnahme, in der Abhängigkeit von einem einzigen Projekt, in der Metallpreisentwicklung sowie darin, dass Explorationsergebnisse grundsätzlich ungewiss sind. Die relativ geringe Ressourcenbasis der Tailings begrenzt zudem die Laufzeit von Phase 1, weshalb der Explorationserfolg für die mittelfristige Story eine wesentliche Rolle spielt.

In Summe bietet ESGold Anlegern eine differenzierte Edelmetall-Story: eine Jurisdiktion mit hoher Rechtssicherheit, ein ESG-Profil, das Umweltsanierung nicht als Kostenfaktor, sondern als Geschäftsmodell begreift, ein Managementteam mit Québec-Erfahrung und kurzfristig sichtbare operative Meilensteine in einem Gold- und Silbermarkt, der strukturell unterstützt erscheint.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das Kerngeschäft von ESGold Corp.?
ESGold Corp. ist ein kanadisches Bergbauunternehmen, das das Montauban Gold-Silber-Projekt in Québec entwickelt. Im Mittelpunkt steht die Wiederaufbereitung historischer Bergbau-Rückstände (Tailings) zur Gewinnung von Gold und Silber, kombiniert mit Exploration des weiteren Montauban-Distrikts.
Wo liegt das Montauban-Projekt und was zeichnet es aus?
Montauban liegt in Portneuf County, Zentral-Québec, in einem historischen polymetallischen Bergbaucamp, das im 20. Jahrhundert Gold, Silber, Zink und Blei produzierte. Das Projekt ist vollständig genehmigt, verfügt über eine fertiggestellte Verarbeitungsanlage mit einer Kapazität von 1.000 Tonnen pro Tag und befindet sich in der Inbetriebnahmephase.
Welche Rohstoffe stehen im Fokus des Unternehmens?
Im Mittelpunkt stehen Gold und Silber aus den Tailings von Montauban, wobei Glimmer (Mica) als mögliches Nebenprodukt identifiziert wurde. Historisch wurden in der Region zudem Zink und Blei gefördert, die jedoch nicht Teil der aktuellen Produktionsstrategie sind.
Was sind die nächsten Schritte bei ESGold?
Das Unternehmen treibt die Inbetriebnahme der Verarbeitungsanlage in Montauban voran, um in die Produktion überzugehen. Parallel läuft ein mehrjähriges Diamantbohrprogramm, das auf Basis eines integrierten 3D-geologischen Modells das district-weite Gold-Silber-Potenzial weiter untersuchen soll.

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