Wo zwischen 1938 und 2003 über sechs Millionen Unzen Gold gefördert wurden, schlägt Gold Terra Resource (TSXV: YGT; Frankfurt: TX0; OTCQB: YGTFF) das nächste Kapitel auf: Auf dem geschichtsträchtigen Con-Mine-Areal bei Yellowknife stockt das Unternehmen sein laufendes Herbstprogramm auf drei parallel arbeitende Bohrgeräte auf. Der Explorer will die Vorkommen im Vorfeld einer anstehenden vorläufigen Wirtschaftlichkeitsbewertung (PEA) substanziell vergrößern. Die Besonderheit: Neben klassischen Bohrungen in die ertragreiche Campbell-Scherzone rücken nun erstmals auch die historischen Aufbereitungsrückstände als leicht zugängliche Erzquelle in den Fokus.
Sonic-Bohrungen erschließen historische Tailings als Startkapital
Eine tragende Rolle im aktuellen Programm übernimmt ein spezialisiertes Sonic-Bohrgerät, das die historische Tailings-Anlage der ehemaligen Mine systematisch abteuft. Über ein engmaschiges 40-mal-40-Meter-Raster plant das Team rund 7.000 Bohrmeter mit Tiefen zwischen 10 und 30 Metern. Ziel dieser Kampagne ist es, die Goldkonzentrationen in den Rückständen aus über sechs Jahrzehnten historischer Förderung formal in einer eigenen Ressourcenschätzung zu erfassen.
Für ein mögliches Neustart-Szenario birgt dieses Vorhaben beträchtlichen ökonomischen Charme: Bestätigen die Analysen verwertbare Gehalte, stünden dem Projekt direkt an der Oberfläche Millionen Tonnen bereits fein gebrochenen Materials zur Verfügung. Dieses leicht abbaubare Haufwerk könnte in einer frühen Produktionsphase für zügige Anfangserträge sorgen und die Vorlaufkosten im Vergleich zu einem reinen Untertage-Betrieb drastisch senken.
Campbell Shear liefert sichtbares Freigold in Zone 103 North
Parallel zum Test der Absetzbecken treibt ein Diamantbohrgerät die Erkundung der primären Untertagezonen voran. Im Zentrum steht hierbei Zone 103 North, die bereits eine abgeleitete Ressource von 595.000 Unzen Gold bei einem Schnitt von 3,64 Gramm pro Tonne beherbergt. Die ersten Bohrungen bestätigten die geologische Kontinuität der Campbell Shear eindrucksvoll: Das Wedge-Loch GTCM26-061a durchschnitt die Scherzone über 5,3 Meter Mächtigkeit und traf bei knapp 849 Metern Tiefe auf eine Quarzader mit sichtbarem Freigold sowie markanter Antimon- und Sulfidbegleitung.
Flankiert wird die Kampagne durch ein drittes Bohrgerät, das auf dem Teilziel Yellorex rund 3.000 Meter im oberen Lagerstättenbereich niederbringt und frisches Kernmaterial für metallurgische Untersuchungen gewinnt. Finanziell ist die offensive Exploration abgesichert: Von einer kürzlich abgeschlossenen Kapitalerhöhung über 10,1 Millionen CAD fließen 7,2 Millionen CAD direkt in das laufende Herbstprogramm. In einem Revier, das historisch über 14 Millionen Unzen Gold geliefert hat und über eine lückenlose Infrastruktur mit Straßen, Wasserkraft und Fachkräften verfügt, bringt Gold Terra damit alle Bausteine in Position, um den Weg zurück in die Produktion schrittweise zu ebnen.
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